Samstag, 16.01.2016

DANKE <3

für die unvergessliche Zeit meine Liebsten!
Ihr habt das letzte halbe Jahr zu etwas ganz besonderem und einzigartigem gemacht!
Tausend Dank!
Ihr fehlt mir jetzt schon unheimlich und ich freue mich riesig euch wieder zu sehen!

In Liebe,
Melissa


Freitag, 15.01.2016

BALTIKUM ⛵- Die Reise durchs Glück

Ich hätte mir keinen schöneren Abschluss vorstellen können, erst die schneeweiße, märchenhafte finnische Weihnacht' und dann die Reise durch Finnland, Estland, Lettland, Litauen und zu guter letzt Schweden. 

Angi, meine geliebte Reisepartnerin, habe ich in Helsinki am Flughafen abgeholt. Beide vollgepackt mit einem Monsterkoffer wurden wir glücklicherweise von einem finnischen Freund mit dem Auto abgeholt und zu unserem Couchsurfer gebracht. Den nächsten Tag verbrachten wir dann damit die Stadt zu erkunden, vor allem auch das Inselchen Suomenlinna.

 
Nachdem wir zwei Nächte uns eine Couch in Helsinki geteilt haben, ging es auch schon schlaflos mit der Fähre rüber nach Tallin. 

Tallin- Potential zum dauerglücklich sein. Absolut verliebt in diese wundervolle Altstadt. Wundervolle Leute. Wundervolles Hostel. Hier haben wir dann ein überragendes Silvester auf dem Freedomsquare verbracht und die Nacht durchgetanzt. 


-->  !

Nach unserem Hoch fuhren wir über Nacht mit dem Bus nach Vilnius/ Litauen. Das einzige mit dem wir zu kämpfen hatten, war unsere Kofferschlösser, die der Hostelbesitzer aufbrechen musste und mit der eisernen Kälte. Denn spätestens wenn ein See komplett gefroren ist, so dass man drüber laufen kann und wenn die Wimpern und Haare gefrieren, spätestens dann, weiß man, dass es wirklich verdammt kalt sind. 




Und weiter geht es nach Riga: Die Kälte nimmt kein Ende: Um die -22,5°C, gefühlt noch ein paar Grad kälter und dabei auch mal einen Strandtag zu genießen, warum nicht. Unvergessliche Erfahrungen inklusive.




Fähre über Nacht Richtung Stockholm, kuschliges Kabinchen, aber wer braucht schon Platz. So lange man genug zum lachen hat, ist alles gut. Im überteuerten Stockholm angekommen, gings dann auch direkt weiter nach Linköping, um meinen Bruder zu besuchen. 
Wiedersehen macht Freude!


Von feinsten Köstlichkeiten, Schlittschuhlaufen, Unibesichtigung und Shoppen verfliegt die Zeit (mal wieder) viel zu schnell. Aber schön wars!

Wieder zurück nach Stockholm:



und dann geht es auch schon zum Flughafen Richtung Heimat...
...


Mehr Bilder und Infos werde ich versuchen nach und nach einzufügen und zu vervollständigen. Aber schonmal vorab findet ihr mehr abenteuerreiche und unvergessliche Details über unsere Reise auf Angis Blog:
http://angi-skandinavien-2016.auslandsblog.de/


Auf Wiedersehen rund-um-die-Uhr-super-Angi-Zeit, du fehlst mir jetzt schon! Danke für alles, die Reise hätte können nicht besser, schöner und lustiger sein. Ich wünsch dir alles, alles Gute für dein Semester in Stockholm. Ich hab dich lieb! bis ganz ganz bald :) 

Sonntag, 27.12.2015

Finnische schneeweiße Weihnachten

10 Tage konnte ich mit Laura's wundervollen finnischen Familie verbringen- KIITOS! 


Am 19.12 hab ich mein geliebtes Vaasa verlassen. Da mein Handy gar nich funktioniert hatte, wurde dieser Tag zu dem Stressigsten meines Lebens. 
Fünf Minuten zum Aufstehen, Packen und restlichem Zimmer aufräumen sind definitiv nicht ausreichend! Keine Ahnung wie, aber ich habe es dann doch dank Hilfe von Freunden in Linna geschafft. Die stundenlange Zugfahrt in den Norden nach Oulu war dann erstmal ausamten und runter kommen recht gut, auf jeden Fall hatte ich genug Platz und die Züge sind top ausgestattet.
Im hohen Norden angekommen, wurde ich direkt von Laura und ihrem Bruder herzlichst empfangen. 


Die kommenden Tage waren gefüllt mit absolut feinstem Essen, ganz viel Relaxen (auch mal nötig nach einem Erasmussemester) und "Friends" schauen und ein schneeweißes (endlich!) Weihnachten zu genießen. 

Das Weihnachtsessen war definitiv ein Festmahl, inklusive ganz ganz viel Fisch und Rentierfleisch! 
Morgens beim Porridge-Frühstück hatte ich auch die Mandel im Essen entdeckt, das soll ganz viel Glück bringen und man bekommt schon mal ein Vorweihnachtsgeschenk. Schöne Tradition.
Abends gingen wir auf den Friedhof und ich muss wirklich sagen, dadurch dass es komplett mit tausend Kerzen ausgeleuchtet war, sah es einfach wundervoll aus! Eine Kerze wird immer angezündet, um zu zeigen, dass man Jemanden sehr nahe ist und vermisst, da er nicht mehr bei einem ist. Sehr schöne Idee. 

Gegen 24 Uhr gab es dann die finnische Bescherung innerhalb Lauras Familie unter dem prächtigen Weihnachtsbaum. Welch eine Ehre! :-)

Beste Weihnachtsidee jemals: Am 25. ein Pyjamatag einzuführen! Das muss ich unbedingt in Deutschland auch einführen.Der Tag drauf ist dann der Tag zum feiern, somit sind wir dann in der Stadt Oulu auf Tour gegangen und hatten jede Menge Spaß.
Ich habe mich wie zu Hause gefühlt und ich denke auch, dass das der beste finnische Abschluss war. Auf jeden Fall werde ich es niemals vergessen.

Mehr Impressionen:


  

Köstlichkeiten:

 

___



PS: Ich hoffe, ich habe die kommenden Tage mal mehr Zeit und kann ausführlicher über dieses wundervolle Weihnachten und die Tage im Relax- und Essensparadies berichten. 

Mittwoch, 23.12.2015

Von tränenreichem Abschied, Geburtstag, itsenäisyyspäivä und viel zu schnell verfliegender Zeit

Wo ist die Zeit nur hin? Absolut gar keine Zeit zum Blog schreiben in der letzten Zeit. Deswegen wird das nur eine ganz kleine Zusammenfassung meines durchgedrehten Dezembers!

Fange ich mal mit dem 06.Dezember, dem finnischen Unabhängigkeitstag an: Hyvää itsenäisyyspäivää! Charlotte, Elisa und ich waren bei unsrer liebsten Finnin Laura eingeladen, um mit ihr diesen Tag zu feiern. Also haben wir alle Traditionen miterlebt. 
Mittags haben wir einen alten, schwarz weißen Kriegsfilm über den Krieg gegen Russland angeschaut. Damals wurde ein großer Teil von Finnland verloren, im Gegenzug dafür bekamen die Finnen die Unabhängigkeit. Unser Festmahl hat schon nachmittags begonnen: Gesalzener Lachs, Rentiersuppe in Kombi mit amerikanischen Köstlichkeiten Mac'n'Cheese und Pumpkinpie,da Laura früher mal in den USA ein Aupair war - sprich Kombination aus dem finnischen Unabhängigkeitstag und dem amerikanischen Thanksgiving Ende November. 
Gegen Abend haben wir dann das bekannte "Präsidentenpaar-Händeschütteln" mit sämtlichen Poltikern oder andern Berühmtheiten im Präsidentenpalast fast drei Stunden lang angeschaut, alles live übertragen und heiß diskutiert, vor allem die Abendgarderobe. Natürlich wird das Um Punkt sechs Uhr wird dann noch eine Kerze in den finnischen Flaggenfarben angezündet.


Gemülichkeitsgrad kaum zu toppen!!


Am 13. Dezember wird dann das schwedische Lichterfest, der Luciadag gefeiert. 
Marlies, Charlie und ich haben uns dann mit Teelichtern bewappnet, und das ähnlich ablaufende deutsche St.Martin uns angeschaut. Die Lucia reitet dann am Anfang des kleinen Umzuges voran und sämtliche Kinder und Erwachsene mit Fackeln laufen hinterher.  Am Rathaus singt dann ein Chor und eine riesige Menschenmasse ist in Vaasa zu sehen.
Wir haben uns dann noch eine heiße Schokolade mit Minttu im O'Malleys als Abschied gegönnt.



 Ansonsten war im Dezember ganz viel Charlotte-Zeit inklusive super leckeren Köstlichkeiten und wundervollen Sonnenaufgänge (gegen zehn Uhr) angesagt.



Von dem ganzen Abschied möcht ich gar nicht erst anfangen. Meinen Geburtstag haben wir dann bei der Farewellparty im Fontana ausklingen lassen. 
Zusammenfassung: sehr, sehr tränenreich!

Vielen Dank liebste Erasmusfamilie, ihr habt die letzten Monate zu der besten Zeit meines Lebens gemacht!! Hätte es mir nicht schöner vorstellen! 
Aber wie heißt es so schön: Ohne Abschied gibt es auch kein Wiedersehen!

Weitere Einträge vom Dezember:

https://fiveperspectives2015.wordpress.com/2015/12/19/ohne-abschied-gibt-es-kein-wiedersehen/

https://lottalebenfinlandedition.wordpress.com/2015/12/18/von-unabhangigkeit-licht-und-abschied/

Bis ganz BALD meine Herzies!
"Friends are connected heart to heart, maybe by distance but never by heart!"

 

Samstag, 28.11.2015

WINTERWUNDERLAND - Lappland <3


Ein freudiges Hallo aus dem Land voller Wunder, Rentiere, Huskies und Schneeflocken... 

Endlich ab in den hohen Norden Finnlands!
Ich denke "wow" beschreibt dieser Trip am Allerbesten.


Deswegen wird dieser Eintrag eher ein Bilderbuch, da die Bilder deutlich aussagekräftiger sind. Die Zeit in Luosto und Rovaniemi war einfach viel zu kurz und ist schwierig in Worte zu fassen.
Unser Trip begann natürlich optimal, nicht. In aller Frühe hatten wir erstmal noch eine Panne, da das Benzin eingefroren sei, weswegen wir über 1,5 Stunden morgens um sechs Uhr auf einen Ersatzbus warteten. 12 Stunden im Bus sitzen ist nicht gerade die beste Möglichkeit seinen Tag zu verbringen, aber die Laune verderben lassen? No way!



Dafür war unser Hotelzimmer (Charlie, Elisa, Alessia, Elsa und ich) suuuper kuschlig und wundervoll, absolute Wohlfühlatmosphäre und sowieso das ganze Hotel: top – Sauna, Pool, Bar, Club, Aufenthaltsraum, Frühstücks- & Abendessenbuffet. Was braucht man mehr?
Glücklicherweise waren Katha, Lea, Anja, Marlies und Kyra auch noch unsere direkten Nachbarn und nur ein Klopfer entfernt.
Der kommende Tag verbrachten wir mit der Wunschvorstellung schlechthin: Husky- und Rentierschlitten fahren. Glücklicher konnte man in dem Augenblick nicht sein. Mein Partner war Alessia und wir hatten jede Menge Spaß! Die gemütliche Rentierfahrt in einer Karawane dauerte etwa fünfzehn Minuten und wir wurden sogar zugedeckt, damit wir nicht allzu sehr frieren sollten.
Bei der Huskyfahrt war ich der „Fahrer“ und Alessia saß im Schlitten. Die super kurze Strecke von ca. einem Kilometer kurvigen Waldweg hatte uns aber total ausgepowert und bleibt eine unvergessliche Erinnerung. Es ist gar nicht mal so einfach einen Hundeschlitten zu lenken, vor allem so ganz ohne Übung (,weswegen auch einige aus dem Schlitten gepurzelt sind). 
Dadurch dass Alessia und ich beide absolut Hundeverliebt sind, war es für uns besonders toll endlich nochmal "unter Hunden" zu sein. 



Getreu dem Motto "Bitte nicht erfrieren" gingen wir ebenfalls zur Challenge "eisbaden". Sprich Kleider aus, Bikini an, ab durch den Schnee einen langen eisernen Steg entlang, Treppchen hinunter ins Eisloch, sich vor Kälte fast nicht mehr bewegen können, und ab in die Sauna (so gut es geht) zu rennen! Diese Überwindung hat uns dann so viel Spaß gemacht, so dass wir den Grundsatz "aller guten Dinge sind drei" befolgten. Nun können wir uns stolz wie "echte" Finnen fühlen. 
Das anschließende BBQ hat den Abend in einer gemütlichen Atmosphäre ausklingen gelassen, bevor es wieder zurück ins Hotel und dann zum tanzen ging.
 

 et voilà 
 brrrrr... 

Den Kinderspaß ließen wir uns natürlich erst gar nich nehmen und wir versuchten, so viele Schlittenfahrten wie möglich zu absolvieren. Egal ob zu zweit, als Karawane, auf dem Bauch oder als Snowboard- geübt wurde alles und gelacht wurde viel. 
Im Tiefschnee bis zum Oberschhenkel einsinken gehört natürlich dazu und dann kann man ja auch versuchen Purzelbäume durch den Schnee zu machen, für uns (vor allem die geübten St. Petersburgler) kein Problem- Hauptsache Spaß. 

Eine Amethystenmine wurde ebenfalls besucht mit einem wundervollen Blick über : Schnee, Schnee, Schnee und Bäume und ach ja Schnee. In der Mine selbst mussten wir selbst Hand ergreifen und buddeln/ hemmern, um Amethystensteine zu finden.


Auf jeden Fall kein Traumjob, allerdings waren wir danach stolz und zufrieden. 
Unser Bussi hatte öfters seine Problemchen und sich hier ebenso verfahren und musste im Tiefschnee wenden, was alles andere als ein Zuckerschlecken war.
Ab zwei Uhr ist natürlich schon alles zappenduster und man könnte meinen die Nacht bricht an. Achso und hell wird es dann so ab zehn, damit man auch noch einige Sonnenstunden hat. Jaja, Verrückte Welt, aber liebenswert! 

In dem zweistündigen Aufenthalt in Rovaniemi konnten wir dann den "Real Santa Claus" treffen und somit Alessias Kinderwunsch erfüllen. Für ein Schnäppchen von siebzig Euro konnte man dann das dazugehörige Video "meet Santa" und das Foto kaufen. Das Weihnachtsdorf ist abgesehen von total überteuert, eigentlich wirklich süß gestaltet. Besonders gefallen hat uns da natürlich Marimekko und so ziemlich alle, die an Weihnachten nach Hause gehen, haben dort ihre Wunschliste abgearbeitet.  


Und der gute kann natürlich alle Sprachen, schließlich ist er ja der Echte. Wenn besonders viel Betrieb ist, gibt es sogar zwei "echte" Weihnachtsmänner, laut meiner Mitbewohnerin Nadine, die die Woche zuvor in Lappland war.

Lohnenswerter und ggf. ausführlicher Bericht über unser Erlebnis in Lappland:
https://fiveperspectives2015.wordpress.com/2015/11/27/von-schwesterbesuch-rentieren-und-eisbaden/
https://lottalebenfinlandedition.wordpress.com/2015/12/01/von-schnee-rentieren-und-ganz-ganz-viel-spas/

Und hier ein Bilderbüchlein als Überblick:

unser süßes Hotelzimmer lädt zum "da-bleiben" ein:


Herzmomente:

   

Ein bisschen verrückt und Kind sein schadet nie:

  

und ab und zu muss man auch einfach mal nur rumliegen und in den Himmel schauen:


oder eben das Köpfchen abkühlen:



Liebenswerte Kreaturen:



in Aktion:

  

Natur pur:



Die Uni-Gruppe:



Danke meine Lieben, ihr habt den Trip zu etwas ganz besonderes gemacht, an den ich mich sicherlich mein Leben lang zurück erinnern werde!

--> Danke für die wundervollen Aufnahmen Charlotte, Elisa, Alessia, Lea, Dinesh und Marek!


Herzallerliebste Grüße nach Deutschland



"The best things in life are the people we love,
the places we've been,
and the memories we've made along the way."








Montag, 23.11.2015

Von Ice Hockey und schneeweißem Vaasa

Lebenszeichen: Mir gehts es super gut hier!

Ice Hockey gehört definitiv nun meinen absoluten liebsten Sportarten, zumindest macht es richtig viel Spaß zu zuschauen. Aus diesem Grund waren wir auch diese Woche gleich zweimal Wasa Sports anfeuern. 

Bei dem ersten Spiel hatten wir auch 5:3 gegen Pori gewonnen und einen Sitzplatz in der ersten Reihe ergattert, damit man alles (insbesondere an die Bande "getackelt" werden) hautnah miterleben kann. 
      
Sonnenuntergang konnten wir dann schon vor vier Uhr auf dem Hinweg bewundern. Welch eine Farbenpracht!

Nach dem Ice Hockey gingen wir im Pikku Quatro Burger verspeisen. Für die perfekte Samstagabendabrundung wurden wir von Elisa und Laura mit Glöggi (Glühwein) und einem finnischen Film, Napapiirin Sankarit (Lapland Odyssey oder Die Helden des Polarkreises) freudig erwartet. Um wenigstens etwas zu verstehen, gibts natürlich in Finnland immer einen englischen Untertitel dazu.
 Kuscheln war natürlich auch inklusive.

Ice Hockey, Teil 2: 
Dadurch dass sich Vaasa kurzzeitig im Winterwunderland befand, mussten wir mit dem Großraumtaxi zur Arena fahren, weil das Fahrradfahren eine riesen Challenge bei Schnee ist (,wurde natürlich schon ausgetestet und als nicht so optimal befunden).
Dieses Mal hatten wir Stehplätze und uns schön in die Fankurve gestellt und versucht auf finnisch mitanzufeuern. Obwohl sie dieses Mal verloren hatten, blieb unsere Stimmung heiter.

Endlich lernte ich danach mal Suviboxi (Home sweet home von Katha und Co) kennen, das Wohnheim am gefühlten anderen Ende der Welt, sprich ganz nah an der Ice Hockey Arena. Eine Menge Spaß versprach der Tag auf alle Fälle und wo endet man natürlich am Schluss? Natürlich im Fontana. Und kleiner Tipp am Rande in Sneakers sollt man nicht durch den Schnee eine Ewigkeit rumwatscheln, könnte eisig werden.
Dadurch dass Nadine diese Woche in Lappland war und auch erst nachts von ihrem Trip nach Hause gekommen ist, haben wir morgens früh nach meiner Ankunft zu Hause erstmal noch gemeinsam einen Tee getrunken, geqautscht und aufgewärmt. 
 
Nicht nur Ice Hockey stand auf der finnischen Bucketlist, sondern auch (mehr oder weniger) ein Metalkonzert. Naja, sagen wir Technometal: Turmion Kätilöt. Dank Lauras Überredungskünsten hatte ich eigentlich gar keine andere Wahl. Trotz anfangs meinen "Ängsten" (wenn ihr wüsstet wie sie aussahen, würdet ihr das direkt verstehen!) war es ein verdammt lustiger Abend, anders aber lustig. "Real finnish experience", jaja was man nicht alles macht. 
Charlie und ich wurden erstmal noch mit T-Shirts ausgestattet und dann Feuer frei:



Ansonsten gabs diese Woche noch ganz viele gemeinsame Dinnern (-kaum zu toppen,z.B. weltberühmtes Risotto von Alessia, Russischer Salat, Hawaitoast, eine Art selbstgemachte italienischer Berliner, ... und ganz viel zu Lachen. Auch VOAS hat eine Art Christmasdinner in Tekla veranstaltet, um andere Leute kennenzulernen und Spiele zu spielen. Sauna stand natürlich auch zur Verfügung.
Mit meinem Unikram bin ich mittlerweile so gut wie durch, die letzten Präsentationen wären dann auch geschafft, nun dürfte eigentlich nur noch eine Hausarbeit im Dezember auf mich zukommen. 


Wir hatten auch das Glück, das normalerweile Januar-/Februarwetter mitzuerleben und hatten den Vaasa-Schnee in vollen Zügen genossen. 

Darf ich vorstellen? Das ist Fred: 

und jetzt noch bisschen was zum bewundern:

inklusive meiner Lieben und glücklichen Momenten:


Um mich perfekt für Lappland vorzubereiten, hatte ich die beste Shoppingbegleitung Charlie mit mir auf Tour, und das soagr erfolgreich- Mama, da kannst du wirklich stolz sein! 


Der neue finnische Lieblingssatz, besonders für Charlie und Elisa, darf man euch ja auch nicht vorenthalten: “Sinulla ei ole kaikki muumit lakossa!” - “Du hast doch nicht mehr alle Mumins im Dorf!”.


Donnerstag, 12.11.2015

Time flies when you're in the place you're meant to be

   kiss

Unfassbar wie die Zeit vergeht! Immerhin sind wir bald schon in Lappland, und eigentlich sind wir doch alle gerade erst angekommen.. 
So viel passiert die letzten Tage, dass ich gar nicht weiß mit was ich anfangen soll!
Dadurch dass ich eiiigentlich es bitter nötig hätte mein Take Home Exam zu beenden, versuche ich mal mehr oder weniger mich kurz zu halten.
Also fangen wir mal vorne an, sprich ab der ersten Novemberwoche:
Von Sternehimmel (leider zu bedeckt für die Nordlichter) bewundern über sweet Vaasa genießen bis hin zur Linna-Party. Ich denke unser Wohnheim ist mittlerweile schon ziemlich bekannt für all die Partys und es ist auch tatsächlich immer was los und es gibt immer viel zu lachen.
Was allerdings nicht ganz zum Lachen ist, dass mein Handy seitdem nicht mehr funktionstüchtig ist, aber als hätte ich es geahnt, hatte ich mein altes Handy mit nach Vaasa genommen- zum Glück. 
Samstags waren wir dann bei einer super lieben finnischen Bekanntin von Nadine zum Apfelkuchen essen und den besten Kaffee trinken eingeladen. Dementsprechend lange trödelten wir in dem süßen gemütlichen Häuschen direkt am Meer rum, und meine Taschenpackmotivation wurde dezent verdrängt, weswegen ich natürlich super spät damit erst beginnen konnte.


Sonntag bis Dienstags startete dann einer der abgefahrensten und verrücktesten Trips meines Lebens: Pirates of the Baltic Sea. 1500 Studenten an Bord, ich denke das sagt schon alles.
Mit dem Bus von Vaasa nach Helsinki neben Lukas steigerte meine Motivation von Stunde zu Stunde mehr. Also dann, am Hafen angekommen gings dann aufs Piratenschiff um Stockholm zu erobern. Zum Glück konnte ich meine Boardingkarte tauschen, so dass ich in die Kabine mit meinen Lieben konnte. (Hatte mich ziemlich kurzfristig für den Cruise entschieden, und dann die Karte jmd.abgekauft, weswegen alle Kabinen, sowie die Buswahl schon belegt war).
Muss aber sagen, dass die Kabinchen etwas besser waren als auf unserem russischen Schiff. Willkommen an Bord! 
Mit einer Welcomeshow mit Sektbegrüßung inklusive einem Zauberer, der Rasierklingen schluckte (what the hell), bis hin zu einer Art Zumba/Tanzstunde nahmen wir natürlich alles mit. Im Preis war ein unbeschreiblich leckeres Buffet inklusive, von Kaviar über afrikanische und asiatische Köstlichkeiten, Dessert war alles dabei. Ebenso Wein und Bier. Besser kann man ja eigentlich nicht starten. Ursprünglich wollte ich nicht ganz soo spät ins Bett, da ich ja Montags ENDLICH meinen Bruder treffen konnte, allerdings ging mein Plan nicht ganz so auf. Ich war dann doch die letzte die morgens vom Club aus zurück in die Kabine kam um wenigstens noch ein bisschen zu schlafen. 
Marius holte mich schon direkt am Hafen ab, und wir verbrachten die Zeit in Stockholm gemeinsam. Glücklicherweise war Marius schon zwei mal dort und kannte sich ein bisschen vor Ort aus. Leider verging der halbe Tag wie im Fluge, und wir mussten um vier Uhr wieder zum Boarden auf dem Schiff sein. Wir starteten unseren Tag aber erstmal mit einem kleinen Frühstück und einen notwendigen Kaffee. Von einem Aussichtsplatz namens Katarinahissen auf Södermalm, hatten wir eine super schöne Aussicht über die schwedische Stadt und das darauffolgende vegetarisches Buffet konnten wir in einem süßen, kleinen Restaurant, namens Hermitage, genießen. Stockholm ist eine wunderschöne Stadt! und ich hätte den Tag mit niemand anderes lieber verbracht :-) Bekanntlicherweise ist ja aller Abschied schwer und deswegen hätte ich ihn am liebsten gar nicht mehr losgelassen. 

FINALLY <3 du bist der BESTE! 
(lieber Augenringe als gar kein Schmuck kann ich da nur sagen)

Zurück auf dem Schiff brauchten wir alle erst einmal eine Powernap, um danach wieder voll durchstarten zu können. Der Seegang vom Schiff war teilweise nicht mehr ganz so feierlich, da ich von einer Seite vom Club auf die andere geschleudert wurde ohne mich eigentlich zu bewegen. Irgendwann gewöhnt man sich aber daran und dann kann es extrem lustig sein. Was alles noch so für Möglichkeiten gab, könnt ihr auch hier nachlesen: http://pobs.esnfinland.eu/program 
Um es mit Laura's Worte zusammenzufassen:
"This was definitely a cruise to be remembered!" 
Es war mir eine Ehre meine Lovelies! Immer wieder gerne 8) ! 

Obwohl mein Energielevel sowas von aufgebraucht war bzw. ist nach dem Trip, gingen wir den Tag danach mit Marek,dem Geburtstagskind, als Überraschung bowlen und danach bin ich auf Grund von einem Versprechen an meine Roomies mit ins Fontana. Seid stolz auf mich! 
"Finally, the wait is over! The number one overall party POIKKARIT are here again to bring joy and happiness to all students in Vaasa! Poikkarit " Also konnte Nadine endlich ihren Overall einweihen :) also hat es sich ja gelohnt ;)

"What I love most about my home is who I share it with." 
Heute morgen das Aufstehen war super erfreulich, nicht. In der Uni angekommen fanden wir dann einen Zettel am Saal, dass die Vorlesung entfällt. Ich glaube ich habe mich noch nie so geärgert, dass etwas von der Uni entfällt. Irgendwie hatten wir uns dann doch trotz totaler Müdigkeit so verquatscht, dass ich im Endeffekt mit den Finnen bis fast halb drei in der Uni und zum Lunch war. 
Eigentlich gäbs noch so viel zu erzählen, aber ich belass es mal hierbei, damit ich mich mal der Uni widmen kann.

PS: Bilder und weitere Ergänzungen folgen die Tage noch! Hier schonmal ein kleiner Einblick in die verrückten aber leider geilen Tage.
Meine kreative Phase ist noch am schlafen. 

 

Spaß, Spaß, Spaß! :)

Lesenswertes: 
https://lottalebenfinlandedition.wordpress.com/2015/11/15/von-piraten-eishockey-und-dem-perfekten-panini/

 

Sonntag, 01.11.2015

Dies und das, und ein legendäres Sitsit

Hyvää ilta!  
Die erste Klausur wäre dann auch mal geschafft- Finnish Survival Course. Nach diesem Crashkurs sollten wir eigentlich auch in der Lage sein, neben Farben, Wetter, Uhrzeit, Zahlen, Alltagssituationen, Essen und Arztbesuche und vieles mehr in finnisch auszudrücken. Nun ja, letzte Woche beim Arzt hab ich dann doch lieber englisch bevorzugt. ( Aaaber Klausurergebnis kann sich sehen lassen: ??? 5/5 ?? whoop whoop (5 ist in Finnland die beste Note?))

Das letzte Wochenende hab ich nach der Abreise meiner Mädels (<3) erstmals nur in meinen vier Wänden verbracht. Das erste Mal aufgerappelt habe ich mich dann für die eben erwähnte Klausur. Aber hier wird man ja stets gut umsorgt, vor allem wenn man krank ist :-) 
"Gesundwerd"-Spaziergang mit meinem Roomie hat wahre Wunder bewirkt:

..ebenfalls die liebe Grüße und Mitbringsel von meinen Mädels von zu Hause :) 

und ja mittlerweile geht die Sonne schon um halb 5 unter! verrückte Welt, wenn man zwei Monate zurückdenkt als es noch gegen elf Uhr hell war.

Von den vergangenen Wochen wurde außer Besuch meiner Lieben und St.Petersburg weiter ja nicht arg viel berichtet. Aber damit ihr auch seht, dass wir hier nicht nur Freizeit haben, muss ich ja doch noch erwähnen, dass ich im Moment mehr oder weniger fleißig an den verschiedenen Abgaben am schreiben bin. Die zehn Abgaben den Kurses "Introduction to Intercultural Communication" und das dazugehörige Take Home Exam bis Mitte November bereiten eher weniger Freude. Aber irgendwie arbeitet man ja am Ende doch immer alles ab. Mein Referat des Literatur/Kultur- Kurses war glücklicherweise erfolgreich, weitere folgen noch. 
Dadurch dass meine Universität zu Hause im Moment etwas "Huddel" macht (,was ja sowas von voraussehbar war, wäre ja sonst zu einfach!), melde ich mich ggf. von einer Klausur wieder ab. Auf Grund von dem Wechsel meines Erasmuskoordinators muss ich jetzt ja doch die Klausuren in Deutschland schreiben, da sie nicht anerkannt werden. Super nice. Da freut man sich ja schon aufs heim kommen.. Und dann kann ich mir hier auch weiteren Unistress sparen. Aber darüber hab ich mich vor allem mit meiner Mitbewohnerin schon genug drüber aufgeregt, deswegen erspar ich euch das jetzt. 
Neben Languagebuddy-Treffen, ob in der Mensa oder in Sweet Vaasa, und einem Wraps-Abend, war glaube ich nicht mehr allzu viel neues das in der vergangenen Zeit dabei. Alltagsleben eben :-)

Nadine ist dieses Wochenende in St.Petersburg, weswegen Alessia und ich "alleine" in unserer WG sind. 
 Um Nadine auf Russland einzustimmen und Alessia aufzumuntern, weil ihr Freund wieder abgereist ist, präsentiere ich hier unsere interessante Kombination!

"What i love most about my home is who i share it with."

Das Highlight der Woche war dann doch definitiv die Sitsit-Party am Freitag! 
Nadine, sei stolz, wir haben dein Versprechen eingehalten!

Sitsit Partys sind typisch für Finnland. Das Motto diesen Freitag war Halloween. Deswegen sind Elisa, Nadine und ich die Tage vorher mal auf die Suche nach Inspirationen gegangen. Nach einer Menge Spaß in der Umkleide waren wir leider dennoch nicht erfolgreich. Diese Bilder bleiben besser unveröffentlicht :D Egal wie, im Endeffekt konnten wir uns dann doch alle wenigstens ein bisschen mehr oder weniger gruselig verkleiden. Also nochmal zum Sitsit. Sitsit, weil man eben die ganze Zeit an seinem Tisch mit vorgegeben Plätzchen sitzt. Eigentlich gar keine schlechte Idee, da man so neue Leute kennenlernt. Vergleichen könnte man es vlt ein klitzekleines bisschen zu unsere heimischen Straußbuwesitzung inklusive Motto (Halloween), denn es wird viel gesungen (auch schwedisch und finnisch!), getrunken und nun ja rumgealbert. Es existieren gewisse Regeln, die eingehalten werden müssen, ansonsten wird man "bestraft". Diese Art der Bestrafung könnte zum Beispiel sein, dass man auf der Bühne etwas lustiges vormachen muss und ja, im Endeffekt ist der Sinn des Sitsits simple, wie in einem Trinkspiel, trinken. Essen gibt es auch, ist allerdings sowas von nebensächlich, da man nach diesem, bereits erkalteten, Miniportiönchen erst recht Hunger hat. Also merken: Nächstes Mal vorher essen. Die Party findet schon in dem Club (Fontana- wo auch sonst?) statt.
Bilder folgen die Tage noch, da ESN natürlich fleißig am fotographiern war. 
Um Punkt 7 gings los, pünktlich sein ist ein Muss, und enden tut der Spaß um 10. In Windeseile wurden dann die Tische und so weiter abgebaut, damit man direkt im Club zum Tanzen, Trinken, Feiern, wie auch immer bleiben kann. 
Charlie, ich habe mir mal gerade deine Fotos gemopst :)
IMAG3524
 IMAG3521
(Solche Patchs sind ebenfalls typisch für Finnland und eigentlich eine super coole Sache. Bei vielen Partys hat man die Möglichkeit einen Patch zu ergattern oder eben zu kaufen, um ihn dann auf seinen Uni-Overall zu nähen. Dementsprechend kann man sich ja denken, was es heißt wenn der Overall voll bestückt ist. Jede Uni hat eine andere Farbe, manchmal trennen auch die Fakultäten untereinander die Farben. Die UVA, sprich meine Uni, trägt die Farbe Rot. In meinem Blog kann man auf manchen Fotos, zum Beispiel vom Initiation Rite diese Overalls begutachten.)
Kurz beschrieben wurde die Horrorsitsitparty wie folgt: 
"Don't answer the phone. Don't leave the table. Don't try to escape. Someone has taken their love of scary movies one step too far. They were warned... They are doomed... And on Friday the 30th, nothing will save them. Time to flock to Fontana like the birds of Hitchcock. ESN Vaasa invites you to the most frightening party of the semester and you're the main course! Sitsit party is the most traditional Finnish student event and students are such easy prey. So dress up as your worst nightmare and come to join us, since all work and no play make Jack a dull boy.
The gates of hell will be open 18.30-19.00 and the nightmare begins at 7 pm. Don't be late or you will be sacrificed by the toastmasters!" Gruselfaktor zwar gleich null, aber dafür der Spaßfaktor umso höher. 

Mir ist es ein Rätsel wie wir, liebe Katha, es immer wieder schaffen doch bis zum bitteren Ende zu bleiben. Denn wir gingen natürlich erst als das Licht angegangen ist. Sind wir eigentlich des Vaa(sa)hnsinns?! oder um es mit Lukas' seinen Worten "Beste Fontanacrew" - eigentlich ganz gut beschrieben!
Unfassbar wie schnell die Zeit hier vergeht, und dafür umso schöner wie schnell man Menschen in sein Herz schließen kann. Ich kenne keinen Menschen, der so viel am Lachen ist wie du, Katha. Das ist echt bewundernswert und sowas von ansteckend. Dich muss man einfach unfassbar gern haben! Wir sind einfach ein super Team, aber das haben wir ja schon am Initation Rite gemerkt :D 
Dadurch dass der Abend ziemlich legendär war, war dafür der Samstag dementsprechend nicht ganz so rosig. Neben ganz viel nichtstun, gemeinsames WG-Mittagessen warn Alessia und ich abends zum Pizzaessen bei Calogero in Linna (unserem Wohnheim) eingeladen. Lustigerweise war so ziemlich jeder müde und etwas gerädert, weswegen jeder nur Wasser trank und auch relativ früh wieder ins Bett zurück wanderte, und das an einem Samstag. Aber nun zu einer der original italienischen Köstlichkeiten:
- Gaumenschmaus. 
Und den Tag danach, sprich heute, haben sie uns sogar Pfannkuchen mit Nutella vorbei gebracht. Da kann man echt nicht meckern, sondern einfach nur dankbar sein.
Der Versuch mit Amélie den Sonnenuntergang gegen halb 5 (!) zu bewundern, scheiterte etwas, da unser Lieblingsplatz Maniskkasaari etwas zu wolkig war. Man muss es nochmal betonen, diesen Ort muss man einfach lieben! 

No place I'd rather be! 
und genau heute ist die offizielle Halbzeit von meiner erlebnisreiche, wundervollen Zeit  

 
und noch was zu bewundern: 

Allertollster herbstlicher Gruß von zu Hause! :-) Milow, du Schönheit ?
auch beim skypen sagt der Gute immer "hallo". Und freut mich, dass euch die finnischen Mitbringsel gefallen ihr Lieben! War mir eine Freude :-)



Samstag, 24.10.2015

Herzmomente & Heimatsgefühle ??


Liebe Selina und Annalena, ich habe mich wahnsinnig über euch zwei gefreut! :-)
Danke für alles! Ich hab euch einfach unfassbar lieb!

"Entfernungen haben keine Bedeutung, sich nahe zu sein ist Sache des Herzens!"

Die Zeit verging wie im Flug und eigentlich konnte man mehr Pech nicht haben. Weder Wetter, noch meine Gesundheit spielten mit. Grauer konnte der Himmel die ersten zwei Tage auch nicht sein. Aber zum Glück sind wir keine Menschen von Traurigkeit und wir hatten genug zum Lachen. So gut wie es geht, haben wir ja dann doch einiges mitgenommen: Insbesondere Tanzen im Fontana während der finnischen "Jagdsession", über finnische Preise im Alko schockiert sein, wunderschöner Sonnenuntergang auf Mansikkasaari bewundern, original russischer Vodka aus Eierbechern kosten, auf dem Gepäckträger durch den Regen düsen, Unmenge an Köstlichkeiten genießen und und und. 
Lange Rede kurzer Sinn, eigentlich wollt ich mich nur bei euch Mäusen bedanken! 
Auch noch ein rieses großes Dankeschön an euch- Mama, Papa, Oma und Opa für die Mitbringsel! :-)
Ich hoffe ihr behaltet Vaasa in schöner Erinnerung und ich freu mich drauf, euch im Januar nochmal knuddeln zu können !


Beautiful Now:
https://www.youtube.com/watch?v=n1a7o44WxNo

 

https://www.youtube.com/watch?v=xhln61FaG-8  ??? bis nächstes Jahr :-)

Dienstag, 20.10.2015

Märchenhaftes St.Petersburg inklusive jeder Menge Spaß

16.-20.10.2015

72 Stunden Visafrei in RUSSLAND
Um ersteinmal gut in den Tag zu starten, frühstückte ich mit Charlie noch in Linna bevor wir mit vielen weiteren Exchange Students (UVA (meine Uni), Âbo Akademie & VAMK) zum Bahnhof pilgerten. Charlie und ich, gut bepackt mit dem Rucksack, alle andern zogen ihre riesigen Koffer hinter sich her.

Am Busbahnhof angekommen trafen wir dann alle anderen, und schon ging es ab in die Busse. Vaasa wurde in zwei Busse aufgeteilt. Katha, Lea, Charlie und ich (auch die spätere Schiffstraumkabinenkombi) fuhren in Bus 4: #bus4isawesome. Der einzige große Essensstopp wurde in Tampere gemacht, danach ging es mit voller Kraft voraus Richtung Helsinki.
Von Finnlands Hauptstadt konnten wir nur den Hafen und die moderne Kunst bewundern:
  
Die Schifffahrt war schon ein Highlight für sich. Wir (Katha, Lea, Charlie & ich) hatten die Ehre sich ein gefühltes drei Quadratmeter großes Kabinchen zu teilen. Die Matratzen mussten runtergeklappt werden und unser "Bad" mit seinem einem Quadratmeter war auch ein Träumchen. Doch bevor es aufs Schiff ging, mussten wir durch sämtliche Boardingaktionen hindurch und uns rutschte schon das Herz in die Hose bei dem Verbotsschild bezüglich Speisen und Getränken, denn unsere Rucksäcke waren voll (randvoll!) damit bepackt. Glücklicherweise war das der Schiffscrew dann doch herzlich egal, außer bei Lukas, der musste leider alles abgeben. Der Grund für das maßlose Essensgepäck: Fast 40 Euro für das Dinner am Deck, nee danke! Viel zu spät stürmten wir nach Kofferabschmeißen und kurzem Ausruhen zur Happy Hour um ein Cocktail zu genießen, auf den wir im Endeffekt eine Stunde gewartet haben. Egal wie, über den Mojito kann man nich meckern! Sowieso gabs bei dem ganzen Trip rein gar nix zu bemängeln!
et voilà      
... und man soll nicht meinen, wie viele Studenten da reinpassen

(besser ausgestattet sein, wäre ein Ding der Unmöglichket gewesen)
Übermotiviert beginn dann eine sehr sehr witzige Nacht. Da das Schiff mit allem ausgestattet ist, mussten wir imClub natürlich bis in den frühen Morgen durchtanzen und als letzte ihn wieder verlassen. Für das Schlafen blieb dann allerdings eher weniger Zeit, aber man muss ja auch Prioritäten setzen. "Princess Maria" brachte uns dann mehr oder weniger heil nach St.Petersburg. Was mir gar nicht bewusst war, ist, dass es die einzige (!) Möglichkeit ist nach Russland visafrei einzureisen.
Mit neuer Sammlung im Reisepass heißt es dann Willkommen im größten Land der Welt!
Es ist ein Land von bezaubernder (goldener vs. disneyhafter) Landschaft, beindruckenden Kontrasten und interessanten Menschen (ich denke das Wort interessant trifft es ganz gut). Auf jeden Fall gibt es genügend Gründe sich noch weitere Ecken dort anzuschauen! wie auch immer... Der Trip startete mit der geführten Bustour und sehr vielen historischen Informationen um schnelle Einblicke über die Stadt zu verschaffen. Neben Sightseeing, war ein Stopp ein Souvenirshop, der den russischen Stereotyp ganz klar bestätigt hat. Um was kann es sich dabei nur halten, natürlich um das besondere Wässerchen alias Wodka. Und das sogar umsonst! Die Preise waren sowieso schon bewundernswert und erfreulich (im Gegensatz zu Finnland) und dann bekam man auch noch (neben Kaffee und Wasser) Wodka umsonst, den wir natürlich direkt mittags testen mussten und man kann ihn wirklich nur loben.

Unseren ersten russischen Essensstopp verbrachten wir im "Tepemok". Die Variation an Pfannkuchen kann man nur lieben, allerdings hatten wir ein Mitbringsel inklusive- Fettgeruch an den Kleidern. Ein Träumchen. 
Im Hotel Moscow angekommen wurden erstmal alle Reisepässe und Arrival- bzw. Departure-Karten sicher verwahrt und danach verkroch sich jeder totmüde wie er war in seinem Hotelzimmer. Endlich nochmal ein bequemes Bett! Charlie und ich teilten uns das Zimmer, wir waren auch eine der einzigen die am Abend nicht bei der Night Cruise Tour mitgemacht haben, da wir uns bei der Buchung für den Catherines Palace und die Ballettshow angemeldet hatten. Anfangs noch voller Energie und Motivation verbrachten wir den Abend nach Einkaufen im Prisma letztendlich doch im Hotelzimmer. Ursprünglich hatten wir uns mit den anderen für einen russischen Club namens "Metro" verabredet und wollten uns dort dann auch treffen. Da jeder sich noch vorher hingelegt hatte außer wir, waren sie einigermaßen fit. Wir nicht. Selbst der Wecker nach einer Stunde schlummern konnte v.a. Charlie nicht mehr zum rausgehen motivieren, so entschloss ich mich dann ebenfalls den Schlaf wenigstens ein bisschen nachzuholen. Allerdings haben wir auch laut den anderen nichts verpasst, außer vielleicht noch mehr Schlafmangel. 

Am nächsten Morgen stürzten wir uns dann erstmal an das im Preis inbegriffene Frühstücksbuffet, mal eine Abwechslung von unserem ständigen Picknick. Abgesehen dass anscheinend alles deutlich süßer ist als bei uns und die Konsistenz teilweise etwas verwirrend war, waren wir doch damit mehr als nur glücklich. Gestärkt ging es dann morgens um zehn ins "Hermitage". Nicole, unsere süße Reiseführerin, brachte uns die russische Geschichte auf interessante Weise nahe. Das Kunstmuseum alias "russisches Louvre"  brachte einem zum Dauerstaunen. Ich habe noch nie so viel Gold auf einem Haufen gesehen. Verrückt. Vor allem, da diese Gebäude früher nicht öffentlich waren, sondern nur für die Privatsleute zugänglich waren. 

Nach der Führung fuhren Charlie und ich zurück ins Hotel um unsere Picknickreste zu verspeisen und machten uns dann mit der Metro auf eigene Faust auf den Weg in die Stadt. Was ich von der Metro halten soll, weiß ich noch nicht genau. Erstmal fährt man eine gefühlte Unendlichkeit in die Tiefe und dann sind die Toren verriegelt, und man kann gar nicht erst auf die Gleisen schauen. Wenn die U-Bahn milimetergenau davor hält, werden die nennen wir sie mal Tore, zeitgleich mit den U-Bahn-Türen geöffnet und dann kanns losgehen.

Betonenswert ist, dass hier alles zu einer kleines Herausforderung werden kann, da man a) nichts lesen kann auf Grund des anderen Alphabetes und b) fast niemand englisch kann (=Challenge im Supermarkt, wenn sie pampich nur Coins haben wollen und auf russisch rumfluchen). Egal wie, überglücklich kamen wir dann doch an unserem Ziel an: St. Isaac Cathedral, Savior on the spilled blood. Schnell hatte ich Charlie mit meiner Begeisterung und Bewunderung angesteckt. Ich denke die Beschreibung "disneyhaft" ist super passend. Dieses Gebäude kann einen nur verzaubern! Mission completed.
  (Versuch wie ein Russe zu gucken: Gescheitert)

... Da mein lieber Bruder ein deutlich schöneres Foto davor hat, möchte ich euch das nicht vorenthalten. Leider hatten wir uns genau um einen Tag in Russland verpasst :( 
 ich hab dich lieb, Marius!

Um einen Starbucks Kaffee und einer Babushka reicher düsten wir dann zurück ins Hotel, denn jetzt hieß es, fertig machen fürs Ballett im Hermitage Theatre.
   
wie man auch fast erkennen kann, soll das dann Melissa und Charlotte heißen, okay!
Die freie Platzwahl war etwas schwierig, da unser Bus nich sehr früh da war, dementsprechend saßen wir zwar ganz vorne neben einem Japaner, allerdings konnten wir direkt auf das Notenblatt gegenüber starren und hatten leider das Pech nicht immer die Füße der Ballettänzer zu bewundern. Trotz alledem war das "Masterpiece" aus verschiedenen Aufführungen, wie zum Beispiel Schwanensee und der Nussknacker, wundervoll.

Nach fast zwei stündiger Begeisterung kamen wir etwas ins Schwitzen. 15 Minuten für Umziehen, in den 5. und danach in den 7.Stock gelangen und Essen. Glücklicherweise haben Lea und Katha unsere Nudeln uns schon warmgemacht. Das restliche Vorglühen hat sich dann eher auf den Weg verfrachtet, wobei es eigentlich verboten ist, in der Öffentlichkeit etwas zu trinken. Nun gut. Unseren Sonntagabend haben wir dann im Club "Punch" verbracht und hatten sehr viel Spaß. Besser hätte können der Abend trotz dem Stress davor nicht verlaufen können. Nach ein paar Purzelbäume den Hotelgang entlang (ein bisschen Verruecktheit hat noch niemandem geschadet!,) gingen wir dann ins Bettchen um ein paar Stunden später konnten wir vor unserer Abreise Richtung Schiff den Katharinen-Palast in Pushkin bewundern. Neben dem berühmten Zimmer aus Bernstein, konnte man (wie immer) ganz viel "goldiges" bestaunen und viel zu viele Räume von Katharina der Großen sich anschauen (wie gut, dass wir unsere eigene Berühmtheit Katha immer incognito dabei hatten). Es exisiterte sogar ein extra Bad-Gebäude nur für Katharina. Neben ihrer im zehntausendstelligen Bereich liegenden Kleidern, die man nach ihrem Tod gefunden hatte, kann  man zusammenfassend wirklich sich fragen, wie man nur so mit dem Geld rumwerfen kann beziehungsweise konnte. Der Wahnsinn.. Leider hatten wir ja keinen langen Aufenthalt in Russland, aber die Leute haben ihn wirklich zu etwas besonderem gemacht. St.Petersburg ist nicht gerade die sonnigste Stadt und trotzdem hatten wir das Riesenglück zwei sonnige Tage zu erwischen, in denen die goldenen Gebäude umso schöner funkelten! 
  
Die vergleichsweise ruhige Rückreise startete mit Sonnenuntergang bewundern und einem Glühwein vom Deck. Nach einer Auszeit trafen wir uns mit dem Rest um uns wie immer in ein Kabinchen zu quetschen und den Abend gemeinsam zu verbringen. Katha und ich waren natürlich noch im Club alleine ein bisschen tanzen, und ja das ist auch in Socken oder Flip Flops möglich. Selten so viel gelacht wie in dieser Stunde. 

Eigentlich könnte man hier noch viele weitere Seiten über den unvergesslichen ESN-Trip berichten, aber ich versorg euch jetzt nur mal mit buntgemischten Bildern, die ziemlich aussagekräftig sind.

Kultur, Landschaft, Architektur... goldig, sogar die Herbsttöne haben sich angepasst:

  

Spaß, Spaß, Spaß:  

                      
.. :-)


Weitere russiche Eindrücke aus anderen Blickwinkeln von meinen lieben Begleitern:

https://fiveperspectives2015.wordpress.com/2015/10/22/72-hours-visa-free-in-russia/

https://lottalebenfinlandedition.wordpress.com/2015/10/21/von-zaren-ballett-und-palasten/


von links: Katha, Charlie, ich & Lea 


 <3- mehr muss man dazu nicht sagen :)

Sonntag, 11.10.2015

Wochenüberbleibsel

Nach der Faszination von den Nordlichtern, war die restliche Woche nich all zu spannend. Meine Mitbewohnerin ist für eine Woche zurück in die Schweiz geflogen und fehlt mir jetzt schon.
 Danke Roomie <3
Aber ich bin ja nicht alleine hier :-) 

Letzten Mittwoch habe ich mir eine Präsentation über "Erasmus in schools" angehört, wofür ich mich anmelden möchte. Sicherlich nicht schlecht, sich mal die Schulen hier in Finnland anzuschauen :) Natürlich ist das alles strikt geregelt und man kriegt im Gegensatz dazu eine offizielle Teilnahmebestätigung (& zwei Kinogutscheine). Darüber aber mehr wenn es soweit ist...

Abends hatten wir (Kackbratzentrio) ein sehr schmackhaftes Weißwürste-Abendessen, inklusive Brezeln, Humus und richtiges Weißbier. Leider geil. Und abends sind wir nochmal an den Strand geradelt um das Himmelspektakel zu bewundern. 


Laura betonte heute nochmal, dass es sehr ungewöhnlich sei, sie zwei Tage hintereinander in Vaasa sie so bewundern zu können. Können uns wohl glücklich schätzen..

Dadurch dass Charlie im Moment auf Reisen mit ihren Eltern ist, war sie leider am Donnerstag auch nich bei dem international Dinner dabei. Finnischer Genuss: 
Vorspeise: Karelische Pirogge mit Eibutter (allerdings essen wir das schon ziemlich oft hier dank Nadine :-) )
Hauptspeise: Eine Art Eintopf/ Gulasch, der zwölf Stunden schmoren musste- das ist natürlich dann auch ein Grund wach zu bleiben.
Nachspeise: keine Ahnung, auf jeden Fall lecker

eigentlich gar nich so anders.. 
und ganz wichtig: 

Sally, the Sea darf ja bei den ESN-Events nicht fehlen:
 
Das anschließende Quiz über Finnland haben wir leider nicht gewonnen, obwohl wir gar nich schlecht waren. Eventuell hatte unsere Herman, the German-Gruppe auch etwas Hilfe von Google, aber ja.. 

Die International Dinner-Idee fanden wir auf jeden Fall so super, und organisierten eins in unserem Gemeinschaftsraum von Linna. Keine Ahnung wie viele Leute da warn, auf jeden Fall hat der Platz nicht gereicht und auch der Platz im Bäuchlein nicht. Die Auswahl war immens und das Essen vorzüglich. Elisa und ich hatten uns für Mousse au chocolat entschieden, ist zwar nich allzu deutsch, aber war ziemlich schnell leer. Verschiedene Sorten Pasta, Crêpes, Tiramisu, Salate, finnische Piroggen, Pflaumenteilchen, Pizzabrötchen und viele Dinge mehr wurden aufgetischt. Nach einem Schnäpschen für den Magen (endlich wurden die Eierbecher mal eingeweiht!), gings dann auch ins Bett. Und auch den Tag vorher warn wir ganz brav und nicht feiern. 

(Lukas Fotokünste sind nicht gerade die besten :D) 

Ansonsten war ich heute mit Elisa im Easyfit und wir haben wieder den Jumpasaali-Raum belegt, und haben neben Sh'bam auch wieder ein Workout, von dem wir morgen sicherlich Muskelkater haben werden, über Video gemacht. Wie heißt es so schön, geteiltes Leid halbiert sich.

Ansonsten hab ich mich heute das erste Mal "offiziell" mit Laura getroffen für den Language Buddy Kurs und wir waren auch wirklich produktiv. Neben finnischen Wörter konjugieren und der Zeit üben, hatten wir ihre Bewerbung für Bamberg noch fertig gemacht, da sie nächstes Jahr ihr Erasmus dort absolvieren wird :-) 



https://www.youtube.com/watch?v=8gbImG50oIc
Ohrwürmchen

Gute Nacht :-)

Mittwoch, 07.10.2015

was will man MEE(h)R?

when dreams come true... ?
  ... FINALLY: NORTHERN LIGHTS in Vaasa!!
und das gleich zwei Tage hintereinander. Unbeschreiblich! 
(wir hatten das große Glück, dass eine Schwedin mit ihrer "Profikamera" die Momente auch für uns festgehalten hatte- ihr Blog: lifewithdaniela.com !) 
Tausend Dank an dich, liebste Nadine, dass du uns aus dem Bett geschmissen hast. Ich hätte mir nie verzeihen können, wenn ich DAS verpasst hätte! und ich bin schwer begeistert, wie schnell man nachts doch Fahrrad fahren kann, wenn man nur will.. 
Fakt ist: GLÜCKSGEFÜHLE hoch 10 :) vor allem, wenn man solche Momente mit so tollen Menschen teilen kann!

"Die schönste Zeit im Leben, sind die kleinen Momente, in denen du spürst, du bist zur richtigen Zeit, am richtigen Ort!"

--

... und die Woche hat erst angefangen!
Noch immer völlig überwältigt von den Nordlichtern, hier mal noch ein paar Fotos von einem kalten, aber strahlendenblauen Herbsttag:


 <3

Sonntag, 04.10.2015

Fast 50 Tage im Land der tausend Seen ♡

"Es sind die Begegnungen mit Menschen, die das Leben lebenswert machen!"

Diese Woche startete herzlich frueh, da wir (Nadine, Alessia, Marek & ich) nachts ans Meer geradelt sind, um den Blutvollmond zu bewundern. Leider konnten wir nur ziemlich wenig sehen, da es super wolkig war. Dementsprechend haben wir einfach nurn bisschen zitternd vorm Meer gesessen, um dann wieder heim zu fahrn, und uns alle drei Stündchen später in der Uni freudig zu begrüßen. Aber ein Versuch wars wert, denn es gibt bekanntlich nichts schöneres, auch wenn man nicht jedes Phänomen so wie gewünscht, miterleben kann.
- No place, I'd rather be!

Am Mittwochabend war die "Laura-Tutorin-Gruppe" inklusive Elisa bowlen. Die Idee, einfach nochmal in einer anderen Konstellation was zu unternehmen, war echt schön. Amélie und ich waren dann die Sieger der Herzen, aber immerhin. Vor allem ist es ausnahmsweise mal eine richtig günstige Tätigkeit gewesen, da man ja sonst so oft, den Kopf schütteln muss bei den finnischen Preisen.



Jaa, ein Tag kann ja nur richtig starten, wenn man kurz mit der Heimat skyped und auch mal Omi und Opi freudig hallo sagen kann! An der Stelle: Ich hab euch lieb!! :-)

ShoppingSPASS oder auch ein verzweifelter Versuch Kleider fürs Ballett in St. Petersburg zu finden. Natürlich nur so mehr oder weniger mit Erfolg. Charlie wurde im Nachhinein sogar doppelt fündig! Ich hab das große Glück ein Kleidchen von Laura zu bekommen. Kein Wunder, bei der immensen Auswahl. :-) 
Wie eigentlich immer, folgte nach dem bummeln: sweet Vaasa. Einfach zu verführerisch. und um den Tag essenstechnisch noch mehr zu toppen: ...

...Das perfekte Dinner

Riesengroßer Dank an die Gastgeberin Laura (alias die beste Tutorin überhaupt!)!
Von der Rentiersuppe, Lachsbrötchen, Mousse au Chocolat, goldenem (!) "Champagner" und sogar deutschem Wein, was will man mehr? Ich hab mich gefühlt wie an Weihnachten. Einfach ein rund um perfektes Essen und so gemütlich und knuffig hergerichtet. Thumps up! 

     

2 Nächte durchtanzen, die reichen aber eher nicht bei dem Essen! 
Am Freitag warn Amélie, Elisa und Anna bei uns zum Vorglühen in Linna. Elisa hatte durch ihre geschickten Pakete aus Deutschland unseren Abend sehr bereichert. 
Da es den ganzen Tag schon total gewindet hatte, und auch unsere Finnischdozentin uns vor dem Wetter gewarnt hatte, war die Fahrradtour eine ziemliche Herausforderung. Es heißt, dasses nach drei solchen Stürmen schneien wird- also sind wir mal gespannt. Hatte noch nie bedenken jemals vom Fahrrad zu fliegen, bis jetzt :D Letztenendes waren Nadine und ich die Einzigsten und auch im Club zuerst mal relativ alleine, die sich bei dem Sturm anscheinend vor die Haustür gewagt hatten. Egal wie, wir hatten auf jeden Fall eine Menge Spaß, auch bei der späteren Show der "Scandinavien Hunks".
 
Zweite Nacht, nach unserem romantischen Abendessen bei Laura, endete auch im Fontana (After SitSit Party). Die Stimmung war super und der Laden war sowas von überfüllt. Beste Anmerkung von Charlie, ob in dieser Nacht die "Jagdsession" eröffnet wurde. Das war hier die Frage. Leider war dies wirklich schon viel zu viel. Stimmung verderben, lassen wir uns natürlich trotzdem nicht. Rundum ein gelungenes (,wenn auch leider nicht sehr Uni-produktives Wochenende- großes Minus für die kommende Woche) Wochenende!  

https://www.youtube.com/watch?v=VD9zmaX4ez8



Wie man sich jetzt auch denken kann, ist heute ein absolut typischer lazy Sunday, geprägt von durch die Küche tanzen ("Die Küche ist zum Tanzen da"), essen und herzlich viel nichts tun bzw. den Versuch die Präsentation für die Uni fertig zu kriegen.Glücklicherweise tickt meine Mitbewohnerin sehr ähnlich wie ich ;) Obwohl man zugeben muss, dass heute absolut schönes Wetter war- vor allem wenn man an das Chaosfreitagwetter zurück denkt.

Damit ihr nicht nur denkt, ich wäre hier total faul. Das wäre nämlich gelogen. Elisa und ich hatten sogar einen ganzen Fitnessraum für uns, mit einer riesen Leinwand vor uns und uns damit durch die sämtlichen Übungen gekämpft. Also gut zu wissen, dass man den "Jumpasaali" einfach buchen kann und es auch eine große Auswahl an virtuellem Gedöns gibt. Des Weiteren hab ich mit Nadine den Kurs "Shape and go" ausprobiert, natürlich immer alles finnisch. Ebenso den Zumbakurs montags, und Elisa, ich rechne dir hoch an, dass du mit warst! Und von dem täglichen Radfahrn muss man gar nicht erst reden. Und Unimäßig wird es auch im Moment immer mehr. Ich schreibe schon meine erste Klausur Ende Oktober und muss viel zu bald eine Präsentation halten, und vieles mehr. Der finnische Sprachkurs, gefüllt von Überforderung, rennt auch so vor sich hin. Da die gute Frau, das Wort etwas "langsamer" wohl nicht kennt. Also wenn ich vergleiche was wir wirklich laut ihr schon können müssten und was wir können.. ohjemine! Gut, dass ich noch den Language Buddy Kurs habe, vielleicht klappt das ja eher. Aber die Sprache bleibt einfach eine Faszination für sich. 

Die nächsten Tage werden wahrscheinlich eher weniger spannend. Die Uni ruft! Und dann fahren wir ja schon ganz bald nach St.Petersburg (finally!!), und bis dahin gibts noch so viel zu tun. Die Zeit vergeht so schnell, das ist unfassbar.
Haben gerade mal den Wetterbericht für Vaasa gecheckt und festgestellt, wir mutieren hier zum Schneemann! Schon diese Woche klettern die Temperaturen in den Keller und zeigt stolze Minusgrade, Anfang Oktober. Da kommt Freude auf!



Ich hoffe euch gehts auch gut meine Lieben :) 
Gute Nacht!

Samstag, 26.09.2015

TAMPERE ☀

 

Alltagsabwechslung:
Tagesausflug mit dem Bus ins 250 km entfernte wunderschöne Tampere :)
Unser Tag startete sehr früh, da wir gegen 05.30 mit dem Rad (bester Freund hier :D) erstmal an den Bahnhof gefahren sind. Super Kommentar von meiner Mitbewohnerin:"Jaa, stellt euch vor, bald ist es um zehn Uhr morgens genauso dunkel wie jetzt um fünf"- Juhu!
Naja, von dort aus sind wir mit dem Onnibus (zu deutsch: "Glücksbus") Richtung Tampere gefahren und dort auch schließlich gegen 10 eingetrudelt. 
Tampere ist die drittgrößte Stadt Finnlands und wird auch mit dem Namen "Manchester des Nordens" auf Grund ihrer vielseitigen Industrie betitelt. 
Der Tag zuvor, gab es einen von der Uni ebenfalls aus organisierten Trip, allerdings wie immer mit Beschränkung und deswegen sind wir kurzer Hand selbst gefahrn und hatten anscheinend auch mehr Glück mit dem Wetter! Es gab nur einen kurzen Regenschauer und genau in dieser Zeit saßen wir gemütlich in einem Café alias Shoppingpäuschen. Wenn man an einem Tag mehr Kaffee als Wasser trinkt, ist das schon ein Zeichen.
Die Architetktur der Stadt ist super schön, einerseits total chic, dann wiederrum mit sehr alten Bauten geschmückt, russisch-orthodoxe Kirchen, Burgen, knuffige Parks, wie überall in Finnland unfassbar schöne Natur und vieles mehr. Bekannt ist die Kaupahalli, eine Markthalle, die dich erst einmal mit ihren tausend verschiedenen Gerüchen erschlägt. Überall hätte man in den süßen Lädchen darin, kulinarische Spezialitäten kosten können. Apropo, es gab auch einen internationalen Markt, inklusive deutscher Salami. Auch wenn zu Hause im Moment die Oktoberfeste auf Hochtouren laufen, die Deutschen bzw. die "deutsche Kultur" ist hier ebenfalls gut vertreten: 

Auffallend wie viele verrückte Menschen dort rumlaufen, das war wirklich extrem, was wir teilweise so ersichtet haben. Ach herrje!
Glücklicherweise kannte Nadine Ilari, der uns mit seinem Auto auch an weiter entferntere Plätzen und zu den "Insider-"Tipps (z.B. Aussichtsplätzchen über ganz Tampere-wow) gebracht hatte. Ilari ist aus Tampere, studiert allerdings in Vaasa.
Kleine Notiz an uns, am besten lässt man das von Anfang an mit dem Sprachenvergleich, da wir auf Grund von einiger Wörter so Muskelkater vom Lachen haben. Ein Träumchen.
Auf jeden Fall hatten wir einen sehr schönen WG-Ausflugstag, whatever, auch wenn die 4stündige Busfahrt und die spätere "Finde dein Fahrrad unter 1000 anderen" am Bahnhof ziemlich anstrengend warn.


Hier mal ein paar Fotos aus dem vielseitigen Tampere, damit ihr euch selbst euer Bild über die Stadt machen könnt :-)

  



   #inlovewithfinland

"An exchange is the moment to stretch your wings and to start flying the world."


Donnerstag, 24.09.2015

von Unikram, Pizza und Bootsfahren


"Die besten Partys finden immer in der Küche statt."

     "sono piena come un uovo!"

https://m.youtube.com/watch?v=GCPQ6_F-xfo

Nach erfolgreichem Schlemmen selbstgemachter, original italienischer Pizza-mhhh und deutschem Dosenbier genießen, hier mal noch ein paar Einblicke über die vergangenenTage:

Pizzaessen, die Erste: 
(Jetzt reicht*s nochmal mit Pizza für die nächsten Wochen!)
.. mit Marek, Elisa, Laura, Olga, Charlie, Nadine und Alessia :-)
Der ursprüngliche Plan, lief unter dem Namen "Wasa by night", welches ab acht Uhr morgens trinken bedeuten kann- negativ. Ich hab erst mal den ganzen Tag, sprich bis 18 Uhr in der wunderhübschen Universität verbracht. Für 19 Uhr hatten wir dann einen Tisch in Gerby reserviert, da auch dieses Restaurant an dem "Event" beteiligt warn. Ja, es ist ein offizielles Event! Als Belohnung, von dem sagen wir mal Pub-Crawl (in acht verschiedenen Bars, Cafés etc. was trinken, um damit eine Stempelkarte zu füllen) bekommt man dann nach erfolgreichem Stempelsammeln ein nicht ganz so schönes T-shirt. Wir allerdings haben den Abend eher gemütlich verbracht, nach längerer Diskussion, in welchem Pub wir denn schließlich hin- und auch bleiben wollten. 


Ausnahmsweise hatten wir uns mal nicht für ein Konzert, diesmal Metal statt Rap, überreden lassen, sondern einen Saunaabend mit überdimensional großen Wraps genossen. Vielleicht auch besser so. Am darauffolgenden Tag sind wir alle zum Fuksiibrunsi gegangen. Gleiches Problem wie immer. Viel zu viele Menschen und viel zu wenige Sitzplätze. Da nur Elisa, Charlie und ich uns gerade noch so reindrängeln konnten, konnten wir uns etwas über VES (Vaasa Entrepeneurship Society) anhören. Meine Mitbewohnerinnen hab ich dann später aufgegabelt, die in der Zeit dann schließlich shoppen waren. Ein Glück,  dass sonntags einiges geöffnet hat.


Abgsehen von dem Uni-Stress (im Ernst, ich war noch nie so oft in der Bib!), war ich dann noch auf dem Archipelago Trip. Da man hier tendenziell immer um die Tickets kämpfen muss, wurde hierfür extra ein zweites Boot geordert, damit auch wir ein Plätzchen bekommen. Nun ja, wir hatten uns etwas mehr erhofft. Zum Glück gab es sehr viel zum Lachen und somit wurde es dann auch zu etwas besonderem. Betonenswert ist natürlich die Landschaft während der unglaublich windigen Bootstour. Sowieso ist die Natur hier in Finnland einfach sonderbar: so ruhig und sorgenlos irgendwie. Jedoch ist es nicht ganz so optimal, planlos querfeldein durch den Wald zu laufen, weswegen wir uns auch mittendrin dagegen und für den Lumumba mit Meerblick entschieden haben. In dem Wirtshäuschen, an dem wir auch angelegt hatten, wurde vorher noch groß Werbung für die salmonsoup gemacht und dann stellte sich heraus, dass man sie vorher hätte bestellen müssen. Ach gut zu wissen. Da es sehr abgeschotten im Nirgendwo liegt, haben sie auch keine Wasserzufuhr von der Stadt, und den Rest kann man sich ja dann denken.


kurze Notiz an dich, liebe Katha: Depilu oder so ähnlich :D ! :*


Weitere Bilder von der unfassbar schönen Natur in Finnland von Marek (studiert in Warschau Photographie- http://marekslawinski.pl/ ):


Thank you, Marek :) !


Vergangenen Montag sind Charlie und ich bei strömendem Regen zu dem Tryout der Wasacats geradelt, um uns das Unicheerleaderteam anzuschauen. Regen und Fahrradfahren ist einfach nicht gerade die Traumkombi, vor allem dann nicht, wenn man noch quer durch den Wald und die halbe Stadt radeln muss. 

Um nochmal auf die Uni zurück zu kommen. Wir hatten die erste Stunde von der Einführung vom "Language Buddy" und ich bin so froh, dass es tatsächlich mit Laura, meine finnische Tutorin, geklappt hat. Das wird super! Dieser Unikurs besteht darin, sich gegenseitig Kultur und Sprache, in unserem Fall Finnisch und Deutsch beizubringen. Hierfür muss man sich bis Dezember für 30 Stunden treffen und es ist einem völlig freigestellt, was man tut. Z.B. Kino, Café, kochen, Bar und so weiter und so fort. Am Ende des "Kurses" muss man einen gemeinsamen Bericht darüber schreiben und sowieso auch nach jedem Treffen einen Learning-Diary-Eintrag verfassen. Natürlich muss man bei alle dem auch gewisse Regeln beachten, weswegen jeder eine Art Vertrag unterschreiben musste. 
Mittlerweile hatte ich jetzt schon alle meine Kurse mindestens einmal. Man muss bedenken, dass in Vaasa das Semester in Blöcke unterteilt ist, und dies deswegen nicht sehr üblich ist, alles auf einmal zu haben. und es ist wirklich einiges im Moment: 
Hier mal ein Blick in die Welt der Überforderung:
 - juhu, kaum auszuhaltende Begeisterung. Auch super, dass ich genau in ein paar Stunden, genau da wieder mich aufhalten werde. Eigentlich möchte ich nur sehr ungern, die Auffassung teilen, dass Tritonia (Bib) mein neues zu Hause wird. Nee danke!

 Meer- statt. Durchblick 

Nochmal was erfreuliches zum Abschluss:
Supertolle Nachrichten aus dem Saarland: Selina & Annalena kommen in vier Wochen drei Tage zu Besuch, ich freu mich ganz doll auf euch meine Lieben! Ihr könnt schonmal was überlebenswichtiges auf finnisch lernen: "Minä otan yhden lasin valkoviiniä." "Minulle yksi olut." und euch auf finnische Musik einstellen :D : https://www.youtube.com/watch?v=OM9y59dYYJk
WTF=Welcome To Finland, heißt es dann :-) Bis ganz bald!

:-)

Gute Nachti

"Lache und die Welt lacht mit dir!"


Freitag, 18.09.2015

grau, grau, grau - die letzten "farbenfrohen" Tage? ?

"Die größte Sehenswürdigkeit, die es gibt, ist die Welt- Sieh sie dir an!"

... auch wenn sie langsam immer schneller dunkler wird und mehr oder weniger grau bleibt.

Der Blick von den vergangenen Tagen aus dem Fenster in den frühen Morgenstunden, die sich (leider) immer weiter nach hinten verlagern, und das allerdings erschreckend rasend schnell:
 
"call it magic" - Es gibt einfach wirklich nichts schöneres!
würde es doch nur so bleiben.. 

Leider verabschieden sich die sonnigen Tagen jeden Tag ein Stück mehr und die gnadenlose Dunkelheit rückt immer näher. Bekanntlich sind ja der November und Dezember am nun ja, gemütlichsten, grausten, wie auch immer man dies formulieren möchte. Allerdings ist erst September. Würd den Sommer doch gerne noch etwas behalten! In manchen Momenten fragt man sich dann wirklich, wieso man gerade in der Winterzeit so in den Norden reist. Horizonterweiterung oder so.
 
Jaa, es macht riesen Spaß durch den strömenden Regen mit dem Fahrrad zur Uni zu fahren. Und jaa doch so "hell", war es heute tagsüber und gestern. Dankeschön September. 

 Evtl. ist das ein, oder auch das Argument für den Norden.


Allerdings solange die Sonne noch scheint, muss man sie definitiv noch ausnutzen:
Fahrradtour mit Charlie und Elisa zu den Ruins of old Vaasa (viel mehr ist auch von dem alten Stadtteil nicht mehr übrig) mit darauffolgender Belohnung in das unerlässliche "sweet vaasa" alias skandinavische Leckerbissen-Perfektion. 
Immerhin schien hier noch die Sonne:

Dazu mal geschichtliche Fakten:
- 1606 wurde Vaasa von dem schwedischen König Karl IX. Wasa gegründet
- 1852 wurde Vaasa durch einen Großbrand zerstört
- 7 km westlich wird die Stadt neugegründet, da der alte Stadtteil seit dem Jahre 1606 durch Landhebung von dem Meer abgeschnitten worden war.


Da zu Hause die "Vorkerwe"-Zeit ((liebste Grüße an die Straußbuwe/-mäde aus dem hohen Norden)) in bester Vorbereitung läuft, muss ich das hier ja auch "kulturell" beibehalten:
 ? ???
(Trink-)Spieleabend: gefühlte hundert Italiener und mittendrin Nadine & ich 
Apropo: und JA, ihr dürft jederzeit nach meiner Adresse fragen, und Päckchen hierher senden. Gerne auch gefüllt mit Wein, etc. ;) da die Alkoholpreise nicht gerade sehr menschlich sind. Auf jeden Fall würdet ihr uns eine groooße Freude bereiten. 

Was kann man auch bei dem Regenwetter groß anderes tun? ?
WG-Koch-Abend: Nach den vergangenen italienischen Pastaabende, haben wir mal für Alessia etwas "Deutsches" gekocht. Vielleicht ist es nicht gerade optisch sehr gelungen, dafür waren wir alle von unserem Schales/ Reibekuchen begeistert. 

Noch ein kurzes Hoch an die WG-Mädels, ich hab euch lieb! :-) 

Und da Essen ja bekanntlich glücklich macht:
Kurzer Einblick in das oben erwähnte, und sehr begehrte "sweet Vaasa":


Der Unistress ist mittlerweile in vollem Gange. Muss einige Vorträge und so weiter vorbereiten. Somit ist der Freizeitstress jetzt offiziell vorbei. 
Ich hatte meinen ersten finnischen Sprachkurs: "Hej. Minä olen Melissa"
"sometimes life seems to be like finnish grammar: very difficult and with no "future".  
-passt in manchen Situationen wie die Faust aufs Auge!
Es gibt ja auch "nur" 15 Fälle im Finnischen. Dafür gibt es allerdings weder "Geschlecht", noch einen Artikel in der verrückten Sprache. Alles wird einfach hinten ans Wort drangehongen, weswegen die Finnen auch seeeehr lange Wörter haben.
Aber die Dozentin ist super nett, und der Kurs wird sicherlich witzig. Die Klausur Ende Oktober, wahrscheinlich dann nich mehr ganz so lustig. Und die Sprache ist ja nicht schwer, nur anders, jajaja.. Ich werde die nächsten Woche darüber noch einiges berichten! 

Kleine sonnige Aufmunterung für diesen grauen Regentag von meinem Papa (Danki), die ich unbedingt teilen muss und die Stimmung doch gleich aufheitert:


kleiner Rückblick an die gemeinsamen Sonnentagen :-) 
"Family: where life begins and love never ends."

Jetzt widme ich mich wieder dem Unikram für die vaasan yliopisto und wünsche euch noch einen schönen Abend :-) 
Und an die unbunteren Tage hier gewöhnt man sich wahrscheinlich auch ganz schnell und dann ist alles wieder "pretty awesome". Da bin ich mir sicher. Vor allem mit der super Gesellschaft hier in Finnland :-)

Montag, 14.09.2015

"Glück beginnt da, wo man die Zeit vergisst"

...und schon wieder eine Woche vorbei!
Bin jetzt schon fast einen Monat im wunderschönen Finnland!
Abgesehen davon, dass man langsam merkt, dass jeden Tag ein gutes Stückchen früher die Sonne untergeht (gegen 20Uhr, als ich ankommen um 22 (!) Uhr), ist es einfach unfassbar schön hier.


Auch ich hatte jetzt mal Uni, und zwar meinen deutschen „Literatur und Kultur“ und meinen „Introduction to Intercultural Communication“-Kurs. Absoluter Schock, welche Leistungen hier gefordert werden, für jeweils 5 ECTS-Punkte,.. ja merci! Zum Glück bin ich ja nicht alleine in den Kursen und die Bib/ Tritonia hat einen Meerblick, der immerhin etwas nochmal gut macht.

Am Mittwoch gab es den traditionellen Initation Rite, für alle Erstis, auch für die Internationals. Natürlich nur freiwillig, aber ein solches Fest kann ich mir ja natürlich nicht entgehen lassen, und da meine finnische Tutorin Laura auch die tollsten Überredungskünste besitzt, hatte ich eigentlich auch keine Wahl. In Mülltüten verpackt, startete dann dieser ach so verrückte Tag. Da man für jede Station auch „Geschenke“ (zur Bestechung) braucht, gingen wir erstmals in den nächsten S-Market um Süßigkeiten, Bier, Eier, Babygläschen und all möglicher Kram zu kaufen. Ja, der Fantasie waren keine Grenzen gesetzt. Mit Wein, Bier und Berliner Luft gewappnet gings dann los. Es gab verschiedene Stationen, die man als Team bewältigen musste, um Punkte für Aufgabenerfüllung, Kreativität und Teamspirit zu sammeln. Obwohl wir richtig gut waren (wirklich!) und uns total viele Mühe gegeben haben, wurden wir leider nicht in der Nacht im Fontana als „Gewinner“ gekürt. Naja, vielleicht besser so.
Jede Station, geleitet von verschiedenen Studenten“organisationen“, war auf einer gewissen Art anders kreativ und äußerst amüsant. Egal ob man ein finnisches Theaterstück improvisieren musste, mit dem Bauch auf dem Skateboardl iegend Bälle einsammeln muss, die ganze Gruppe in genau einen Reifen passen muss, irgendwelche verrückten Sachen machen soll- getreu dem Motto „je mehr man auszieht, desto mehr Punkte bekommt man“,.. wie auch immer. Vor jeder neuen Station musste man zuerst seinen persönlichen Teamtanz performen: Macarena abgestimmt auf unsere verschiedenen Mitgliedsländer und unser Abschiedslied: „I'm blue“- Eiffel65 ,gaben uns auf jeden Fall einige Zusatzpunkte. Die letzte Station ist uns wohl allen am längsten im Gedächtnis geblieben, da man natürlich im Müllsack verpackt (am besten sonst herzlich wenig drunter- der Rat der anderen hat sich bewährt) und mit Augen verbunden, einfach blind folgen musste. Barfuß durch die größte Pampe laufend/ knieend, tanzend, wie auch immer. Zumindest hatten wenigsten alle Tutoren beim Zuschauen von dem Disaster eine Menge Spaß. Auf jeden Fall war es absolut ein sehr, sehr lustiger und anstrengender Tag und wir sind jetzt offiziell für Vaasa/ Uni getauft.


Freitag hatten wir uns dann die Sauna kostenlos in unserem Wohnheim reserviert, und den Abend in der WG ausklingen gelassen. Mittags konnten wir sogar noch die wahren Sonnenstrahlen am Strand genießen und sogar die Füßchen ins Meer strecken :-)

- was will man mee(h)r?

Samstag war dann der Gegenpart zum bayrischen Frühstück: Amerikanisches BBQ. Unser Burgergrillen bei Ethan ist auf jeden Fall mehr als nur gelungen. Zum Glück kann man uns so leicht mit Essen glücklich machen!


Nach einem kurzen Päuschen in meinem in etwa 80 cm Bettchen,

 - kuschlig

gingen wir dann zum Vorglühen zu Laura.
Abends ab zur ESN-Welcome Party ins Fontana (wohin auch sonst). Denn den einmaligen freien Eintritt im unendlich überteuerten Skandinavien muss ja ausgenutzt werden! Nachts gingen wir dann hoffnungsvoll ans Meer um Polarlichter zu bewundern, leider blieb es dann „nur“ bei einer Sternschnuppe inklusive einem Wahnsinnssternenhimmel.
Gesternabend war ich mit meiner finnischen Tutorin im Kino, abgesehen dass es der schlechteste Film aller Zeiten war, wars dennoch ein lustiger Abend. „Sleeping Dog“, ein absolut stranger schwarz-weiß Film, allerdings der einzigst Deutsche (mit engl. Untertitel), welches der ursprüngliche Grund für den Kinobesuch war- Laura studiert ja Deutsch :-)
Ansonsten sind wir ja jetzt im Easy Fit angemeldet und sind so in etwa alle zwei Tage oder mehr oder weniger jeden Tag dort, bei dem Essen hier auch absolut nötig...
Heute haben wir (Charlie und ich) uns für den ST. PETERSBURG- Trip angemeldet, worauf ich mich schon wie eine Wahnsinnige freue! Ich würde mal sagen, dass die darauffolgenden Pancakes als Belohnung oder Freudenausdruck definitiv legitim waren.
Und ich habe endlich mal ein bisschen für unsre ach so kahle Küche zum dekorieren gekauft, wurde auch mal Zeit. Home sweet home ist nun wirklich angebracht :-)
Aber keine Angst Mama und Papa, ich komme bestimmt auch gerne im Januar wieder nach Hause ;)

  ?

Vaasahafte Erlebnisse aus anderen Blickwinkeln:
http://www.lottalebenfinlandedition.wordpress.com
http://www.vaasa-experience.blogspot.fi
…, da wir so vieles gemeinsam erleben!- Herzenstrio <3


Und dank Charlie auf den Geschmack gekommen
https://www.youtube.com/watch?v=R1RIzhO8QRg
waah! :-)

 

"Nimm dir die Zeit um glücklich zu sein"


Sonntag, 06.09.2015

Buntgemischt: Finnisches Rapkonzert, Naturwunder, Bayrischen Frühstück...

In den letzten Tagen ist einfach so viel passiert, eigentlich sind wir dauerhaft unterwegs, nie alleine und genießen unsere Zeit.
Also dann mal querbeet:
Während dem Radweg Richtung Fontana letzte Woche, konnten wir noch ein Feuerwerk bewundern, da gerade das Ende des Sommers gefeiert wurde. Kann absolut nich nachvollziehen, wieso man sowas feiern sollte, nun gut..

Es ist allerdings schon verrückt, als ich vor über zwei Wochen hier ankam, ging die Sonne gegen zehn Uhr unter, mittlerweile schon gegen halb neun! Wir wollen doch noch keine Dauerkälte/ Dunkelheit, der finnischer Sommer ist viel zu schön...
Letzten Freitag gabs noch ein „grill and chill“ in unserem Wohnheim, allerdings landeten wir am Schluss wieder in unserem Apartment (wie eigentlich immer), da es so angefangen hat zu schütten. An sich war es aber eine schöne Idee, da manche dabei Gitarre spielten, sangen, etc., aber das Wetter hatte da so ihre eigenen Pläne.
Irgendwie sind wir auch wenn wir mal einen Nachmittag gar nix tun, am Ende doch immer im Stress, keine Ahnung wie wir das immer hinkriegen.
Der von unserer Uni organisierten nature hike am Mittwoch nach Raippaluoto, durch das tiefste finnische Gebüsch, mit später der wundervollsten Aussicht und darauffolgendem Picknick, war wirklich super. Zwischendrin pflückten wir uns mal ein paar Beeren to go, wir empfanden es als eine super Idee, andere eher weniger :D. Jeder hatte entweder ein Brötchen oder Obst dabei, außer einer der Tutoren- er ist die ganze Zeit mit seinem Hühnchen im Rucksack durch die Gegend spaziert (made my day!).
 
(Die Landschaft hier ist einfach bezaubernd!)
Abends waren wir in einer Bar „Happy Barrel“, in dem die Preise mal echt angenehm waren. Allerdings war das Fassbier irgendwann einfach ausverkauft, wie kann bitte sowas passiern? Naja, wir waren dann noch ein paar Stunden im Fontana tanzen, allerdings hatte Nadine ihre erste Vorlesung am nächsten Morgen um acht. (An dieser Stelle: Ich bin stolz auf dich, Nadine :P)

Heute (Sonntag) veranstalteten wir hier in unserem Wohnheim eine Art bayrisches Frühstück. Da es allerdings ein paar Missverständnisse gab, fehlten die Weißwürste und das richtige Weißbier dazu. Allerdings sind wir hier ja sehr flexibel und der Plan B hat auch super funktioniert und die Finnen waren begeistert.Selbstgemachter Obatzta, Brezeln, Aufstriche etc. und deutsches Dosenbier.


Verblüffend wie viele Leute doch in unsere Wohnung passen!
Jeder war nach dem Essen und dem Bier so müde, und kuschelte sich erst einmal nochmal ins Bett.

Gesternabend waren wir bei Paperi T/ finnisches Rapkonzert. Meine finnische Tutorin meinte ich solle unbedingt die finnische Kultur mir anschauen und unbedingt mit zu dem Konzert. Nun ja, irgendwie erinnerte es mich an eine Art Geisterbeschwörung, sehr strange! Aber seine Texte sollen super sein, kann ich allerdings nicht beurteilen, da ich kein finnisch verstehe.

Hörprobe: https://www.youtube.com/watch?v=6gmCUM6EhFI
Lustig wars trotzdem, und zum Glück hatten wir davor auch etwas vorgeglüht. Natürlich ist genau dann das Fahrradfahren umso interessanter!


Ebenso haben wir hier dauerhafter FahrradHUDDEL, mein Hinterreifen war sowas von kaputt, dass ich mir schon in der zweiten Woche einen neuen kaufen musste. Mhh, will mich ja nicht beschweren über das mehr oder weniger Kinderrad (verhältnismäßiges Schnäppchen!), immerhin ist man hier echt aufgeschmissen ohne eines. Zum Glück haben mittlerweile echt alle ein Rad, ansonsten muss man eben auf dem Gepäckträger mit. Und zur Not, wenn die Straßen aus unerklärlichen Gründen mal nicht beleuchtet sind, gibt es ja noch das gute alte Handylicht.
Ebenso ist das Fahrrad auch das beste Transportmittel, wie man hier nur unschwer erkennen kann ;)


Ach, am Ende passt ja doch immer alles :-)

Absolutes Highlight der Woche: ich habe meinen 2.Koffer, Tausend Dank Mama & Papa!!! Hab mich ungefähr so gefreut, wie ein kleines Kind an Weihnachten (-meine Mitbewohnerin kann dies nur bestätigen). DANKE :-)

Apopo WG: einfach super! Wir kochen/ essen jeden Tag zusammen und unternehmen auch täglich was miteinander. Sind jetzt auch hier im Easyfit angemeldet und sind mal guter Dinge, wir waren auch schon im hot yoga (bisschen blöd, dass sie da nur finnisch reden aber ja) und im spinning.
So süß wie wir sind, kauften wir uns auf dem Markt auch ein „roommate“-Bändchen :D

Also ich kann definitiv nicht klagen hier :-) (Abgesehen, dass ich/ wir uns kurzzeitig wie in Ghana gefühlt haben, da genau neben Linna Bauarbeiten statt finden und wir teilweise den halben Tag kein Wasser hatten, mercii.)

Sowieso immer lustig mit wie wenig Kram man hier auskommt bzw. auf welche Ideen man kommt, um das zu erreichen was man möchte. Haben einen WG/DVD-Abend gehabt, und die Fenster mit Handtücher abgedunkelt, und sowieso die beste (,wenn auch nicht bequemste) Sitzgelegenheiten organisiert.

Bezüglich der Uni.. Ich war endlich im international Office und hab meine Änderungen im Learning Agreement unterschreiben lassen. Wurde auch mal Zeit, allerdings ändert sich ja doch dauerhaft was. Ebenso haben Laura (meine finnische Tutorin) und ich angegeben, dass wir einen Sprachkurs zusammen machen möchten, also deutsch/ finnisch. Der (wenn man es so nennen darf) Kurs, hat keine konkreten Vorgaben, außer dass man sich 30 h treffen muss, und sich gegenseitig was beibringen muss/soll, egal ob in einem Café oder einer Bar. Allerdings muss man auch im Ende irgendwas präsentieren, was man so gelernt hat, ich bin mal gespannt.
Ansonsten startet dann auch mal bei mir die Uni am Dienstag, zum Glück hab ich den Kurs ebenfalls mit Laura. Und dann mal sehen. Ziemlich doof, im Moment hab ich noch viel Freizeit (,mega geil), aber dann wenn mich Freunde besuchen möchten, hab ich gefühlt dauerhaft Uni. Ebenso muss ich mal schauen, wie ich das während den geplanten ESN-Trips mache, da man nicht oft fehlen darf. Alles schwierig unter einen Hut zu kriegen. Anyway..
Da ich noch tausend weitere Dinge über mein Alltagsleben hier erzählen könnte, stopp ich mal und melde mich die nächste Woche nochmal!

Ich hoffe euch geht’s gut meine Lieben! ?
Liebe Grüße
   




Montag, 31.08.2015

gold wert

Darf ich vorstellen:
meine wunderbaren WG-Mädels :-)
Nadine aus Deutschland und Alessia aus Italien




uuund meine Lovelies: Charlotte & Elisa :-)

  by Marek :)

always by my side ? //

Freitag, 28.08.2015

Kurzes Update // Alltagsleben

25.08: Orientierungswoche/ Uni, Informationen über Informationen... & Anmeldung für Lappland!! ? ?JUHUU! Tausend Dank nochmal an dich, Elisa! :-)

nach der Uni gings dann ab in die Stadt mit Charlie und Elisa. Hab mir mal en Teppich für meinen räuligen Boden gekauft und noch ein bisschen was. Danach radelten wir zu den beiden heim nach Gerby, liegt etwas mehr außerhalb, hat dafür aber eine wunderschöne Lage! Stärkung durch yumyum Nudelis und Kaffee, sind wir in den Wald um Blaubeeren zu pflücken. :-)
 

Endlich kam eine von meinen beiden neuen Mitbewohnerinnen an, Nadine :) ebenfalls aus Deutschland, wie ach so viele Auslandsstudenten hier ;)
Bier, Kekse und Sonnenuntergang als „Welcome to Vaasa“-Abendprogramm :-)

26.08: Nach dem Orientierungstag und der Einführungsveranstaltung für die ganzen Uniwebsiten, machten Nadine und ich uns in den Kampf bei miesestem Wetter Wohnungsausrüstungenskram alias Schnäppchen zu kaufen. Am Abend kam auch Alessia, unser neues Roommate aus Italien an :) Endlich ist die WG vollzählig! Sie rappelte sich sogar trotz der anstrengenden Reise auf und ging in eine Bar mit anderen Studenten von ihrer Heimatsuni. Nadine und ich beendeten den Tag mit gemeinsam finnischem Essen (Karjalanpiirakka- gefühlt mit Reis) und viiiel Gerede.

27.08: Jaa auf jeden Fall sinnvoll eine City- und Campustour ans Ende der Orientierungswoche zu organisiern, nicht. Nach den Führungen spielten wir alle zusammen ein typisch finnisches Spiel in der Wiese:Mölkky. Leider fing es dann an zu regnen. Wahrscheinlich wars das jetzt auch mit im Meer schwimmen, sonnen, bliblablubb,.. schon :/ Bisschen Sommer würde doch eigentlich nich schaden, naja, hallo grauer Himmel.

 
Die Mädels hatten sich nach 'nem Fitnessstudio etc. umgeschaut und letztendlich im teuersten immerhin eine Probewoche für uns drei ergattert: Flow Yoga und Sauna stand dann auf dem Plan.
Meinen Unistundenplan bin ich noch am erstellen, die Finnen sind da deutlich anders als wir. Man hat nicht jede Woche zur gleichen Zeit was, nö das wär ja zu einfach. Das Herbstsemester ist in zwei Abschnitte eingeteilt und die Klausuren sind somit auch während dem Semester. Kann also sein, dass einige Kurse (dafür mega viele Stunden pro Woche) erst im Oktober starten, andere schon nächste Woche etc., etwas verwirrend. Mal abwarten.Aber zumindest optisch ist die University of Vaasa wunderschön! Von Tritonia (Bib) aus, hat man einen unübertrefflichen Blick auf das Meer.


:-) Heute (28.08) ist keine Univeranstaltung, dh ich lieg noch im Bettchen und geh nachher mit den Mädels ins Fitness u wsh. anschließend in die Sauna o. Pool. 
Mal schauen was der Tag so bringt. Auf jedenfall grillen wir zusammen mit sehr vielen andern Austauschstudenten und finnischen Studenten bei uns am Wohnheim. Hoffentlich hält das Wetter, ansonsten muss eben ein Plan B her.
Aber jetzt erst mal frühstücken :)

Ich halt euch auf dem Laufenden,
Liebste Grüße aus Vaasa

Montag, 24.08.2015

"There are so many beautiful reasons to be happy"

Hallo meine Lieben! ?

Ich Hinterwäldler hab dann auch endlich mal WLAN und kann mal ein bisschen was berichten, yiey. Ich dachte, es wäre eventuell keine schlechte Idee einen Blog anzulegen, damit ihr immer mitverfolgen könnt, was ich gerade so tue, wo ich bin, wie alles so läuft und wie es mir hier im hohen Norden so geht..

Unfassbar wie die letzte Zeit verflogen ist, aber wie heißt es so schön, gerade wenns am schönsten ist, soll man auch gehen! Dafür nochmal ein riesen Dank an all meine Lieben, ihr seid die Besten!

Der Tag vor der Abreise war leider noch bisschen stressig/ chaotisch, aber das war ja eigentlich abzusehen, immerhin kommt dieses Auslandssemester ja auch ach so plötzlich. Nach dreimaligem Umpacken war es mit der Punktlandung von 23 kg auch mal geschafft, auch wenn mein allerliebster Milow alles nochmal versucht hat auszupacken und den ganzen Trouble nicht gerade befürwortet hat.

✈Mein Flug (09.20 Uhr) war super angenehm und der Ausblick unbezahlbar (Land der tausend Seen ist wirklich sehr zutreffend).


Leider war die Zugfahrt von Helsinki nach Vaasa mit gefühltem tausendfachem umsteigen & rennen inklusive Monsterkoffer umso ätzender. Dafür versuchte mir schon jemand im Zug finnisch beizubringen, was allerdings mehr oder weniger scheiterte, aber sehr interessant war.

Am Bahnhof wurde ich direkt von meiner liebenswerten Tutorin Laura abgeholt und in mein Wohnheim gebracht. Leider sind meine andern beiden Mitbewohner bis jetzt noch nicht angereist.

Am ersten Tag lief dann auch nicht mehr so viel, zumal ich ja erst abends angekommen bin. Nur noch kurzes Einkaufen, damit ich was kleines an Essen und Trinken hier hab. Allerdings muss man bedenken, dass noch gaaar nix hier ist, weder Besteck, Topf, Glas noch sonst irgendwas an Ausrüstung- nada de nada (solange wird sich dann eben nur von Baguette und Käse ernährt) ; nur eben die Möbel an sich. An dieser Stelle ein Hoch auf mein Schlafsack! Mein Zimmer ist wenigstens nicht mehr ganz so furchtbar kahl, aufgrund von den Bildern, die ich natürlich direkt noch am ersten Abend an der Wand befestigt habe, Traumfänger, Glücksbringer etc. - home sweet home und so.
Apropo Zimmer, man kann sich nicht beschweren, abgesehen, dass man vom 80 cm Bettchen jede Feder merkt und sich nach den fünf Monaten mein Rücken sicherlich bedankt und es nich gerade das sauberste war, ist echt völlig okay. Das Apartment an sich ist eigentlich sogar relativ groß und wir haben sogar einen Balkon, whoop whoop! Natürlich ist im Moment noch alles mehr als nur leer, aber das wird noch!

Direkt am 2.Tag (donnerstags) war ich morgens mir mal wenigstens 'nen Teller und Besteck, sowie ein Kissen kaufen. Da wird auch die nächsten Tage sicherlich noch einiges folgen bzw. muss, aber ich bin ja noch ein kleines Weilchen hier.
Um 14 Uhr gingen die frisch angereisten Austauschstudenten dann alle zur Registrierung in die Uni, was bis auf Platzmangel reibungslos funktionierte. Danach warn wir dann in einer Unimensa draußen essen - mit Meerblick (Betonung: MEERblick :-) ). Wunderschöne Aussicht!

Apropo Mensa allein schon vom Preisleistungsverhältnis könnte das wohl zur mehr oder weniger Hauptnahrung werden.. Wieso ist Skandinavien auch so teuer?!
Eine darauffolgende kleine Führung durch die süße Stadt Vaasa war zwar gut, auch wenn wir ewig viel gelaufen und sehr müde waren. Fakt ist, alle hier brauchen ein Fahrrad. Und tausend andere Dinge sowieso auch noch.. Abends war ich mit Lukas und 'nem Bier am Meer, unfassbar was das Meer aus Vaasa macht. Gold wert!
 

Am Freitagmorgen gingen Chris und ich erstmal nach zum VOAS-Gebäude um die Unterlagen bzgl. der Wohnung abzugeben. Reintheoretisch dachten wir, dass das ganz fix erledigt sei, natürlich nicht. Hauptsache mal zweistündiges rumirren, ja Vaasa ist eigentlich nicht soo groß (ca. 65 000 Einwohner), aber jaa. Von dort aus trafen wir uns dann mit Charlie und hatten uns in die Wiese gelegt, die Sonne genossen und auf Elisa gewartet, die einen Tag nach uns angereist ist und gerade bei der Unianmeldung war.

Man soll nicht meinen, dass man in Finnland sei, super sonnig und ich dachte schon ich muss mich in Deutschland vom geliebten Sommer verabschieden. Ab 16 Uhr gings zum Picknick für Austauschstudenten, danach sind wir dann in Anna& Amélie's Wohnung mehr oder weniger versackt, auch wir waren auch einfach zu faul um weiter zu ziehen, wie mans nimmt. Diese Finnen sind schon ein interessantes Völkchen. Alkohol kann man nur bis 21 Uhr kaufen (,wenn man fünf Minuten später in dem Laden ist, keine Chance, auch wenn er noch länger offen ist), sowieso ist Alkohol erst ab 21 Jahren und man kann ihn nur bestimmten Läden, sogenannten „Alko“ kaufen. Und bei den Preisen muss man auch erstmal schlucken. Und es ist auch sehr erstaunlich, wie viele alkoholfreie Biere, Weine und sonstiges hier gibt.

Ach auch noch erwähnenswert: Germans everywhere. Verrückt wie viele Deutsche hier studieren. Danach folgen dann die Franzosen und dann weitere kleinere Gruppen an Nationalitäten.

Für den Samstag hätten wir müssen Kilometergeld kriegen. Vormittags haben wir uns alle (Chris, Charlie, Elisa & Kristina aus Griechenland) getroffen und uns auf die Suche nach den heißbegehrten, günstigsten Rädern gemacht. Glücklicherweise trafen wir vor Linna direkt einen australischen Fahrradhändler, wovon wir schonmal eines kauften. Voller Stolz mit unsren Schnäppchen, hatte jeder, wirklich jeder trouble mit seinem Rad und wir mussten nochmal zurück. Zum Glück wurde mein Vorderrad, welches wie eine 8 fuhr, kostenlos repariert. In der Zeit platzte aus unerklärlichen Gründen der Reifen von Chris. Abfahrt Richtung Lidl (in Finnland ist einfach alles so so teuer, also hier ein Hoch auf den Lidl- auch wenn er super weit weg es, es lohnt sich!) zum einkaufen. Sowieso war die Fahrt ziemlich, nun ja, lustig, weil man einfach mit Absätzen anscheinend weder optimal fahren noch bremsen kann. Gut für mich, dass ich niemals in hohen Schuhen Rad geschweigedenn sonst wo rumlaufen würde. Leider wars das dann auch schon mit der Radtour an sich, weil auf dem Rückweg Charlies Fahrrad nen Platten hatte. Das Glück ist absolut auf unsrer Seite. Motto hierzu: „They see me rollin', they hatin'“, jupp. Keine Ahnung womit wir das verdient hatten, aber im stundenlangen Laufen, Singen wie auch immer sind wir ja scheinbar mittlerweile geübt.
Leider mussten wir auch schon eine unangenehme Erfahrung genau an der Promenade machen, da uns ein älterer Finne nach der Frage, wo wir denn her seien, freudig Sieg Heil hinterrief.., völlig verstört und sprachlos gingen wir dann fix weiter. Was will man da noch dazu sagen. Natürlich hört man sowas immer wieder, aber rechnen tut man damit ja nicht..

Noch kurz zur Landschaft, ich glaube keiner von uns hatte so eine richtige Vorstellung von Finnland, vor allem im Sommer. Von den Straßen und Häusern her, könnte man meinen man sei in Amerika..

Abends haben wir den wunderschönsten Sonnenuntergang auf Strawberryisland angeschaut. Wow! PRETTY PERFECT! Gibt einfach nichts schöneres.



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Also das nenn ich echt mal ein nettes neues zu Hause. (Leider bammelts uns allen schon vorm Winter und jeden Tag geht die Sonne sechs Minuten früher unter..)
Dann gings in die Stadt und zum Feiern in den Fontanaclub, in dem Charlie, Lukas und ich dann stundenlang durchtanzten.


[Sonntag:] Nach dem Ausschlafen : Ab zum Strand und wir waren sogar in der Ostsee schwimmen und das in Finnland! Absolut perfektes Wochenende! ☀


Im Moment fühlt sich alles noch nach einem sonnigen Urlaub mit super Leuten an, ändert sich aber sicherlich bald- mal gespannt was die Uni sagt...

Jaaa heute ist schon Montag und die Orientierungswoche hat begonnen, krass wie die Zeit verfliegt.
Von 9 bis ca. 15 Uhr wurden wir mit Informationen zugeballert von der Uni und Bib an sich, übers Wohnheim bis hin über healthcare etc. war alles dabei. Zur Mittagszeit gingen wir zum Mittagessen in die Mensa „Mathilda“, vor allem vom Preis her echt super. Die schönste Bibliothek mit super gutem „Cafe Oskar“ haben wir by the way auch grad betrachtet. Danach kommt wieder der gute Fahrradhändler ins Spiel, der anscheinend alles verkauft, denn von ihm habe ich auch meinen WLAN-Router, finally :D Nochmal tausendfaches Dank an Lukas! 
Mitm Fahrrad an einem von tausend Seen entlang zu düsen zu nem anderen Einkaufsladen: Erfolgserlebnis nr.2 : Bier für 80 ct (absolute Seltenheit hier in Finnland).
Später gehen wir dann wieder den Sonnenuntergang auf Strawberryisland, nach Yoga am Strand mit den Mädels, genießen, zumindest ist das mal der Plan.. So lässts sich leben!
 

Kurz gesagt, es gibt viel zu lachen und entdecken hier- Mir geht’s gut!

Liebste Grüße aus der sonnigsten Stadt Finnlands VAASA :)




„Jedes Mal wenn wir springen, geben wir unseren Flügeln die Chance zu wachsen.“
(© Angi) ?

Sonntag, 12.07.2015

38 days left

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